Geldanlage: prämiengeförderte Zukunftsvorsorge

Schweigen im Walde

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Konsument 10/2010 veröffentlicht: 18.09.2010

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Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge ist ins Gerede gekommen. Bei mehreren Fonds ist der Aktienanteil auf null gesunken. Von den Anbietern gibt es dazu wenig bis keine Information für Betroffene.

Frau und Herr Österreicher sollen nach dem Willen des Gesetzgebers auch privat fürs Alter vorsorgen. Dafür wurde die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge geschaffen.

Und weil man auch den Aktienmarkt beleben wollte, wird zu einem erheblichen Teil (früher mindestens 40, seit heuer zumindest 30 Prozent) in vornehmlich österreichische Aktien investiert. Aktien können nämlich bei günstiger Börsensituation mehr Ertrag abwerfen als ein Sparbuch.

Anleihen, Rentenfonds, Lebensversicherungen

Der Rest des veranlagten Kapitals wandert in Anlagen mit fester Verzinsung (Anleihen, Rentenfonds, Deckungsstock einer klassischen Lebensversicherung) sowie um Verluste zu verhindern auch in eine ­Kapitalgarantie, damit das einbezahlte Geld und die staatlichen Förderungen auf jeden Fall erhalten bleiben. Das mag zwar risikoscheue Anleger beruhigen, ist aber auch der gravierende Nachteil des Produkts.

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Kommentare

  • Pensionsvorsorgefonds
    von Fritz riegler am 28.01.2013 um 16:28
    2005 wurde bei Bank Austria begonnen auf den Pensionsvorsorgefonds 2015 einzuzahlen. Der Betrage richtete sich nach der maximal geförderten Prämie. Nun wurde uns nahe gelegt statt dem Fonds eine Versicherung VorsorgePlus-Pension abzuschließen, da der Fonds gestoppt ist.Wenn man das klein Gedruckte ließ merkt man aber kaum einen Unterschied zum Fonds. Ref: Absicherungsinstrumente. Bei der Wertsteigerung zu 2005 gibt es ebenfalls kaum einen Unterschied zwischen Versicherung und dem Fonds. Wir haben vor den Fonds ruhig zu stellen und eine Versicherung abzuschließen. Gibt es Vergleichswerte zwischen den Anbietern am Markt? Können sie die gewählte Vorgangsweise empfehlen?
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