KONSUMENT.AT - Geldanlage: Sparzinsen im Ausland - Sparen mit offenem Ende

Geldanlage: Sparzinsen im Ausland

Grenzenlos bescheiden

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KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 02.01.2013, aktualisiert: 07.01.2014

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Sparen mit offenem Ende

Daneben gibt es in jüngster Zeit eine Reihe von Neuzugängen, die ein „Anlegen im Ausland“ vor Ort ermöglichen. Zum Beispiel die aus Estland stammende BIGBANK (Baltic ­Investment Grupi), die seit 2010 als reine Onlinebank auch in Österreich ihre Dienste anbietet und mit Zinsen bis zu rund 2,6 Prozent (auf sieben Jahre) den heimischen Markt ­aufmischt. Eine Bank, die dauerhaft deutlich höhere Einlagezinsen anbietet, ist zumindest mit Vorsicht zu genießen.

DenizBank und ­VakifBank führen zwar in Österreich auch seit Jahren kontinuierlich die Liste der Topzinsen an. Aber hier ist das Risiko gering, weil sie der österreichischen Einlagensicherung unterliegen, während Sie bei der BIGBANK im Fall des Falles Ihr Geld in Estland eintreiben müssen: Es gilt die estnische Einlagensicherung mit bis zu 100.000 Euro pro Person.

Deutsche Stiftung Warentest skeptisch

Inwieweit dieses Sicherungssystem im Pleitefall hält, ist ungewiss. Die deutsche Stiftung Warentest rät jedenfalls zur Skepsis, Neider sprechen von Kaupthing 2.0, also ­einer drohenden Neuauflage des isländischen Bankendebakels auf Estnisch.

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