KONSUMENT.AT - Genossenschafts-Wohnungen - Abwertung: 1 Prozent pro Jahr

Genossenschafts-Wohnungen

Abrechnen beim Ausziehen

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 21.01.2011

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Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2000 ist für Mietverhältnisse in diesen Gebäuden nun klargestellt, dass die Zwischenabrechnung nach der alten Rechts­lage, jedenfalls aber mit Aufwertung vorzunehmen ist. Der so zum Stichtag ermittelte Betrag ist von der gemeinnützigen Bauvereinigung in einem zweiten Rechenschritt ab dem 1. Jänner 2001 mit einem Prozent pro Jahr abzuwerten.

Wohnrechtliches Außerstreitverfahren

Bezweifelt ein ehemaliger Mieter, dass der Rückzahlungsbetrag richtig berechnet ­worden ist, kann er diesen mittels Antrag im wohnrechtlichen Außerstreitverfahren überprüfen lassen. Mietzinsrückstände oder einem Mieter zurechenbare Beschädigungen der Wohnung können eine gemeinnützige Bauvereinigung jedoch zum teil­weisen Einbehalt, also zur Aufrechnung mit dem Rückzahlungsbetrag berechtigen.

Auf der folgenden Seite finden Sie zwei Beispiele, wie sich die Rückzahlung errechnet.

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Kommentare

  • In Deutschland...
    von MaRuschka am 30.04.2011 um 08:52
    bekommt man bei Auszug den Finanzierungsbeitrag zur Gänze zurück, kein Abzug von 1 % jährlich wie bei uns. Weiss nicht, warum man es dort schafft, habe das Gefühlt, bei uns wird man abgezockt.