KONSUMENT.AT - Gratiskonten: mehr Angebot - Kurzfristige Gratis-Schmähs

Gratiskonten: mehr Angebot

Nicht umsonst

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veröffentlicht: 12.05.2016

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Wenige Buchungen pro Quartal

Die Zahl der Buchungen pro Quartal ist streng limitiert. Das rentiert sich nur für Wenignutzer eines Kontos, denn selbst wenn zum Beispiel "30 Buchungen pro Quartal" nach viel klingt, hat man 10 Buchungen pro Monat schnell beisammen:

Miete oder Hausbetriebskosten, Rauchfangkehrer, Telefon-, GIS- und Kabelgebühren, eventuell die Kosten für Garagenparkplatz, Kindergarten oder Nachmittagsbetreuung, Versicherungsprämien oder Ratenzahlungen, eine Vereinsmitgliedschaft oder ein Zeitungsabo, dazu noch Überweisungen für InternetbestellunInternetbestellungen, Bankomatbehebungen oder auch Eingänge in Form von Gehalt und Familienbeihilfe, ...

Im Schnitt fallen bei "Normalnutzern" 40 bis 70 Buchungen pro Quartal an. Falls Sie dann über das Limit auf Ihrem "Gratis"- Konto kommen, zahlen Sie für jede Buchung extra dazu.

Gratis: Schmäh hält nur kurz

Genau hinschauen sollten Sie auch bei jenen Gratiskonto-Angeboten, die nur im ersten (halben) Jahr oder für ein paar Monate von den Kontoführungsgebühren befreit sind. Danach fallen zum Teil geschmalzene Monatsspesen an.

"Gratis" sollte eigentlich bedeuten: keine Kontoführungsgebühren, ohne Einschränkungen und Limits, keine Gebühren für Bankomat- und Kreditkarte und im Idealfall auch noch niedrige Überziehungszinsen sowie eine gute Habenverzinsung.

Es können dann aber allerhand Überraschungsgebühren auf dem Auszug stehen, etwa für Transaktionen außerhalb des Euro-Raums oder für Bargeldbehebungen mit Kreditkarte.

Classic-Karten von Visa oder MasterCard

Bei den Gratiskonten werden allerdings durchwegs nur sogenannte Classic-Karten von Visa oder MasterCard geboten. Das sind praktisch reine Bezahlkarten ohne großen Versicherungsschutz oder andere Zusatzleistungen.

Ein Umstieg ist keine Hexerei, wie wir bereits mehrfach berichtet haben. Die neuen Banken zeigten sich beim Umstieg äußerst kooperativ. Es ist nur auf wenige Dinge zu achten – vor allem darauf, dass alle Einziehungsaufträge auf dem neuen Konto weiterlaufen und Sie während der Umstellungsphase Zugriff auf genügend Bargeld haben.

2 Konten parallel führen

Beides lässt sich durch ein kurzes Parallelführen beider Konten leicht sicherstellen. Da beim Gratiskonto keine Gebühren anfallen, kostet Sie das nicht einmal mehr als bisher. Und für den relativ überschaubaren Aufwand beim Kontowechsel ersparen Sie sich in Zukunft doch eine Menge Spesen.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Easybank
    von Mambesi am 13.06.2016 um 17:36
    Ich nutze seit 3 Jahren das Gratiskonto von Easybank. Bis dato alles bestens und kann ich nur weiterempfehlen. Bin nicht mehr gewillt für Kontoführung, Änderung von Daueraufträgen etc. eine Gebühr zu zahlen. Obwohl sämtliche Transaktion, Änderungen oder Neuanlagen online ausgeführt wurden.
  • ...erster Absatz
    von ling am 13.05.2016 um 17:37
    vieles davon nicht einmal mehr von Bank-Mitarbeitern, sondern . Kommt da noch etwas nach? Ich wüsste gerne wer mir noch etwas verrechnet.
  • Gratis-Konten
    von REDAKTION am 13.05.2016 um 12:50

    Ihr Hinweis auf Direktanlage stimmt, das haben wir geändert. Vielen Dank für Ihren Hinweis. - Zur Zahl der Gratiskonten: Wir haben die 4 österreichischen Anbieter sowie DKB aufgeführt. Der 2. deutsche Anbieter "Number26" ist ein reiner Zahlungsdienstanbieter (vergleichbar eher mit paypal) als ein Bankinstitut und fällt daher für uns nicht unter Girokonto. Einlagen auf den Girokonten werden auch nicht in diesem Institut sondern über die  Wirecard Bank (Angabe des Anbieters auf seiner Homepage) verwaltet. Daher entspricht dieser nicht unseren Kriterien für ein Girokonto.
    An User Ling/erster Absatz: Da war ein eingefügter Link verlorengegangen. Wir haben ihn noch einmal eingefügt.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • 6 Anbieter von Gratis Konten
    von innukonsument am 13.05.2016 um 08:02
    Liebe Konsument Redaktion, da haben sich bei der Recherche wohl leider paar Fehler eingeschlichen. So gibt es in Österreich weitaus mehr Anbieter, denn wenn ich mir die Angebote auf http://www.gratis-konto.at/ ansehe, so sehe ich insgesamt 4 österreichische Anbieter und 2 Anbieter aus Deutschland, welche auch in Österreich anbieten - also 6 Angebote für gratis Konten. Wichtig wäre auch noch darauf hinzuweisen, dass es die direktanlage.at nicht mehr gibt. Die wurde doch vor rund einem Jahr in Hello Bank umfirmiert. Was spannend werden könnte ist das Gerücht, dass die ING-DiBa die Easybank übernehmen möchte (Quelle: Wirtschaftsblatt.at, Bankkonditionen.at) Ich selbst nutze seit über 5 Jahren so ein gratis Konto und ich muss gestehen, dass es mir bislang an nichts fehlte.