KONSUMENT.AT - Haushaltsversicherungen - Schriftliches oder Gefühltes

Haushaltsversicherungen

Anpassungsprobleme

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 2/2011 veröffentlicht: 20.01.2011

Inhalt

Schriftliches oder Gefühltes

Das Gefinkelte an Versicherungen ist, dass sie wirklich nur das versichern, was in den etwas umständlich abgefassten Polizzen angeführt ist. Wenn also nur Leitungs­wasser genannt ist, dann ist bei einem ­Wasserschaden auch nur solches versichert, Schäden in der eigenen Wohnung aufgrund der übergelaufenen Badewanne sind jedoch aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

Ärger ist gleich, egal aus welcher Quelle

Die Versicherten hingegen legen den ­Deckungsschutz oft rein gefühlsmäßig ­etwas weiter aus, schließlich ist der Ärger bei einem Wasserschaden in jedem Fall gleich, egal aus welcher Quelle. Bei der Schadensabwicklung führt das notge­drungen immer wieder zu Diskrepanzen: Warum zahlt der Versicherer in dem einen Fall und im anderen nicht? Wieso zahlt er nur so wenig? Und darf er die Leistung wirklich komplett ablehnen, wo doch jahrelang Prämien gezahlt und keine Schäden gemeldet wurden?

Was geht und was nicht?

Um das Verständnis dafür zu erhöhen, was im Schadensfall im Allgemeinen geht und was nicht, werden wir in den nächsten Ausgaben von KONSUMENT jeweils einen ­Beispielfall herausgreifen und darstellen, warum die Versicherer Schäden ersetzten oder auch nicht.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen