KONSUMENT.AT - Haushaltsversicherungen - Gut muss nicht teuer sein

Haushaltsversicherungen

Anpassungsprobleme

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 20.01.2011

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Gut muss nicht teuer sein

Unabhängig davon gibt es aber einige ganz allgemeine Erkenntnisse, die vor ungüns­tigen Rahmenbedingungen schützen und dafür sorgen, dass die Haushaltspolizze kein Reinfall wird. So zeigt sich bei Markterhe­bungen und Vergleichen immer wieder, dass es bei gleichen Leistungen starke Prämien­unterschiede gibt: Für eine 90-m2-Wohnung (normale Ausstattung, ohne Selbstbehalt, ­ohne Glasbruch) muss man mit einer Jahresprämie von ca. 100 bis 250 Euro rechnen.

Gute Leistung mit güns­tiger Prämie

Auch bei der Höhe der Versicherungs­summen geht die Schere ordentlich auseinander – und das Bemerkenswerte daran ist: Eine hohe Versicherungssumme ist nicht gleichbedeutend mit einer hohen Prämie. Gute Leistung ist also auch zu güns­tigen Prämien zu haben, sofern man nicht das erstbeste Angebot abschließt. Wer das trotzdem gemacht hat, kann mithilfe eines unabhängigen Maklers prüfen lassen, wo er mit seiner Prämie liegt, und dann frist­gerecht vor Ablauf der Polizze kündigen und zu einem günstigeren Angebot wechseln.

Unpassende Versicherungssumme

Ein wesentliches Ärgernis im Schadensfall, das sich leicht ausschalten lässt, sind Über- oder Unterversicherung. Dabei ist Erstere noch das geringere Übel: Bei einer Überversicherung ist die Versicherungssumme zu hoch angelegt und kann selbst im schlimmsten Fall nicht voll ausgeschöpft werden. Sei es, weil die Wohnung kleiner ist als angegeben oder weil die Ausstattung weniger luxuriös ist oder sich im Laufe der Jahre auf ein bescheideneres Maß reduziert hat. Die unangenehme, aber nicht dramatische Folge ist, dass man unter Umständen jahrelang eine zu hohe Prämie zahlt.

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