Investmentfonds

Die Mischung macht's

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Konsument 7/2004 veröffentlicht: 16.06.2004

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Je spezialisierter, desto mehr Risiko

Generell gelten Anleihefonds als weitgehend sichere Anlage, wird doch bei Anleihen die Kapitalrückzahlung garantiert. Das gilt auch für die in Fonds enthaltenen Anleihen. Doch es kommt auf die Details an: Wer garantiert für die Kapitalrückzahlung? Handelt es sich um Staats- oder Unternehmensanleihen?

Wichtig ist hier die Bonität des Emittenten. Ein Negativbeispiel sind die Not leidenden argentinischen Staatsanleihen.

Bei Aktienfonds sollte man hinterfragen, wo investiert wird. Beschränken sich die Investitionen auf einen bestimmten geographischen oder Währungsraum, auf eine spezielle Branche? Die tollsten prozentuellen Erträge schauen, wenn man Pech hat, bei heftigen Wechselkursbewegungen nach dem Umwechseln in Euro recht matt aus, und auch am Kapital kann ein Kursverfall jener Währung, in der die Papiere ausgegeben wurden, kräftig knabbern (dies gilt übrigens auch für Anleihefonds). Die Streuung in viele verschiedene Technologieunternehmen wiederum war all jenen, die in spezielle Technologie-Branchenfonds investiert hatten, wenig Hilfe, als die ganze Branche ins Trudeln kam. Als Faustregel gilt: Je spezialisierter ein Fonds, desto höher das Risiko. Auskunft über Anlageschwerpunkte, Risiko und Spesen gibt der so genannte „vereinfachte Prospekt“, der neuerdings jedem Anleger angeboten werden muss. Diesen unbedingt bei der Auswahl heranziehen!

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