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Investmentfonds

Die Mischung macht's

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Konsument 7/2004 veröffentlicht: 16.06.2004

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Wieviel Bargeld hält der Fonds?

Interessant ist ein Posten, der als „Cash“ bezeichnet wird. Er gibt an, wie viel liquide, nicht veranlagte Mittel im Fonds sind. Gestattet die KAG den Fondsmanagern das Halten von Cash, kann dies sinnvoll sein, weil die Manager dadurch die Möglichkeit haben, mit dem Investieren abzuwarten, bis sich eine wirklich interessante Anlagemöglichkeit auftut, beziehungsweise in sehr unruhigen Zeiten Kapital sicher zu parken. Andererseits zahlen die Kunden solcherart für unproduktives Kapital eine Menge Spesen, die bei einem Sparbuch nicht anfallen würden.

Üppige Spesen und Managementgebühren

Spesen fallen bei Fonds nicht zu knapp an. Direkt dem Kunden wird zunächst der Ausgabeaufschlag verrechnet. Seine Höhe reicht von etwa 0,5 bis zu 5 Prozent des Investitionsvolumens. Einige wenige Fonds verzichten auf Ausgabeaufschläge (No Load Funds), dafür fallen üblicherweise höhere Managementgebühren an und/oder Spesen, wenn der Kunde seine Anteile verkaufen möchte.

Viele halten die Hand auf

Weniger offenkundig waren bislang jene Beträge, die in Fonds unter dem Oberbegriff Verwaltungs- und Vertriebskosten anfallen. Da wäre etwa die Depotgebühr, die die KAG für die Verwahrung der Wertpapiere zahlen muss, die Depotbankgebühr, mit der die Leistungen der Depotbank abgegolten werden, Kosten für Wirtschaftsprüfer, externe Berater oder die Veröffentlichung der Geschäftsberichte.

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