Investmentfonds

Die Mischung macht's

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Konsument 7/2004 veröffentlicht: 16.06.2004

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Am teuersten beim Bankberater

Für alle Kosten, die sich auf Leistungen beziehen, welche nicht im Fonds anfallen, kann man als Faustregel nehmen, dass sie direkt beim Bankberater am höchsten sind, bei Online-Trading, Internet- und Discountbrokern am niedrigsten. Fragt man nach, sind aber die Ausgabeaufschläge am Bankschalter bei höheren Beträgen meist verhandelbar. Auch wenn Fonds neu aufgelegt werden, kann man mitunter mit reduziertem Ausgabeaufschlag „zuschlagen“.

Auch der Finanzminster hält die Hand auf

Ja, und nicht vergessen darf man auch den Finanzminister. Bei österreichischen Fonds unterliegen Dividenden sowie Zinsen der KeSt von 25 Prozent, Kursgewinne werden pauschal mit 5 Prozent jährlich besteuert. Achtung bei ausländischen Fonds: Sie müssen dem Finanzamt gegenüber offen gelegt und dies muss der Bank auch mitgeteilt werden, sonst fällt eine jährliche Sicherungssteuer von 1,5 Prozent des Kurswertes an.

Tipp: nur bei hohen Beträgen und langer Laufzeit

Fazit: Aufgrund der hohen Spesenbelastung ist es ratsam, Fonds erst bei Veranlagung größerer Beträge (ab rund 2000 Euro) und einer gewissen Mindestbehaltedauer, die je nach Fondsart und -kosten bis zu zehn Jahre betragen kann, in die engere Wahl zu ziehen.

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