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Investmentfonds

Geldanlage in der Krise

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veröffentlicht: 19.01.2015, aktualisiert: 06.07.2017

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Nachhaltige Fonds

Mit steigendem Wohlstand interessieren sich Anleger neben der Zusammensetzung und Rendite eines Fonds auch dafür, ob er ihren sozialen, ethischen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird. Wie Untersuchungen zur nachhaltigen Geldanlage zeigten, wissen die Fondskäufer aber meist nicht, was sie mit einem Nachhaltigkeitsfonds eigentlich kaufen.

Bei vielen Ökofonds werden die Kriterien, wenn überhaupt, nur beispielhaft angeführt, meist ist Soziales ohne weitere Erklärung über das Wie und Warum mit Ethik- und Umweltkriterien gemischt. Das kann etwa dazu führen, dass ein Unternehmen in dem einen Nachhaltigkeitsfonds enthalten ist, im anderen aber z.B. wegen Verletzung der Arbeiterrechte nicht.

Auch die Grenzen, ab wann von einem nachhaltigen Produkt gesprochen werden kann, sind sehr unterschiedlich. Manchmal genügen anscheinend schon 51 % nachhaltige Werte, ein anderes Mal müssen es mindestens 75 % sein. Solange keine einheitlichen Kriterien und Grenzen festgelegt sind, müssen Anleger also beim Anbieter sehr genau nachfragen und auf Informationen bestehen, wenn ihnen Nachhaltigkeit ein echtes Anliegen ist. Hilfe bieten anerkannte Zertifizierungen wie das Österreichische Umweltzeichen .
 

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