KONSUMENT.AT - Kfz-Haftpflichtversicherungen - So haben wir getestet

Kfz-Haftpflichtversicherungen

Runter mit der Prämie

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Konsument 3/2007 veröffentlicht: 29.01.2007

Inhalt

Wir haben für zwei Modelle die Prämien erfragt:

VW Golf TDI,
VW Golf TDI 
66 kW,
5 Sitzplätze,
Neuwagen,
Frau,
Wohnort Wien,
15.000 km/Jahr;

Renault Grand Espace,

Renault Grand Espace

125 kW,
7 Sitzplätze,
Neuwagen,
Mann,
Wohnort Wien,
15.000 km/Jahr

Weitere Grundlagen: für einen Neuabschluss in den Stufen 09, 00 seit 1 Jahr und 00 seit 10 Jahren für eine Versicherungssumme von 3 Mio. Euro bei jährlicher Zahlungsweise.

Wir fragten alle Versicherer, die in der Versicherungsstatistik 2005 aufscheinen. Garanta, Merkur, NOEV, Porsche Versicherung, SK-Versicherung, Vorarlberger LV und Viktoria Volksbanken nahmen aus unterschiedlichen Gründen am Test nicht teil. Wienerstädtische-24 und Züritel sind die Online-Vertriebsschienen von Wiener Städtischer und Zürich. Da sie eigene Produkte anbieten, haben wir sie mitgetestet.

In einer offiziellen Anfrage haben wir Prämien und Leistungen bei den Versicherern direkt abgefragt. Weiters haben wir für ein Modell eine anonyme Anfrage per E-Mail bzw. durch den Prämienrechner auf der Homepage durchgeführt. Die offiziellen Angaben der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gültigen Prämien wurden in den Tabellen 09 und 00 für die Bewertung im Test herangezogen.

Unter „ Leistungen und Tarifbesonderheiten “ haben wir die Leistungen Versicherungssumme, Schalterpolizze, Freischadenbonus oder andere zusätzliche Bonuseinstufungen und Annahmerichtlinien bewertet.

Die Versicherungssumme wurde nach Bandbreite (sehr gut – große Bandbreite über 10 Mio. Euro, durchschnittlich – mittlere Bandbreite bis einschließlich 10 Mio. Euro und nicht zufriedenstellend – geringe Bandbreite unter 10 Mio. Euro) und Zuschlägen für eine Summe von 10 Mio. Euro (sehr gut – Zuschlag bis 3%, durchschnittlich – Zuschläge von 3 bis 6%, nicht zufriedenstellend – Zuschläge über 6%) bewertet.

Die Schalterpolizze wurde, wenn angeboten, als „sehr gut“ bewertet, ansonsten als „nicht zufriedenstellend“. Der Freischaden oder die zusätzliche Bonuseinstufung wurde, wenn ohne Mehrprämie angeboten, als „sehr gut“, Angebot gegen Mehrprämie mit „durchschnittlich“ und wenn gar nicht angeboten als „nicht zufriedenstellend“ bewertet. Die Annahmerichtlinien wurden nach zwei Teilbereichen bewertet: Zu 70% flossen die Annahme junger FahrerInnen und zu 30% der Ausschluss sonstiger Personen- oder Fahrzeuggruppen in das Urteil ein. Dabei wurde „sehr gut“ bewertet, wenn es keine Einschränkungen gibt, „durchschnittlich“ – einige Einschränkungen und „nicht zufriedenstellend“, wenn die Annahme stark eingeschränkt ist.

Bei der „ Informationsqualität “ wurden anonyme Offerte und der Informationsgehalt der Homepage bewertet. Beim Offert wurde bewertet, ob die Versicherer eine Antwort auf die Anfrage gesendet haben bzw. ob ein Prämienrechner verwendet werden konnte. Weiters wurde bewertet, ob bei einem Angebotserhalt die einzelnen Prämienbestandteile (Prämie und motorbezogene Versicherungssteuer) klar angegeben sind, ob die Grunddaten (Prämienstufe, kW und Versicherungssumme) wiederholt wurden, um Fehler zu vermeiden, und ob die Allgemeinen Versicherungsbedingungen mitgeschickt wurden.

Beim Informationsgehalt der Homepage sind die Verfügbarkeit von Prämienrechner, Schadensformular und AVB sowie allgemeine Informationen zur Kfz-Haftpflicht in die Bewertung eingeflossen.

Bewertung

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