Kredite

Geld zurück von Ihrer Bank?

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Konsument 4/2003 veröffentlicht: 19.03.2003

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Jahrzehntelang enthielten Kreditverträge nur schwammige Formulierungen zur Anpassung von Kreditzinsen. Erhöhungen wurden rasch, Senkungen hingegen nur langsam oder gar nicht weiter gegeben.

Gesetzwidrige Klausel. Wir klagten und bekamen bereits 1995 vor dem Oberlandesgericht Wien Recht: Vereinbarungen über flexible Zinssätze in Verbraucherkreditverträgen müssen klare Regelungen zum Anheben und Absenken enthalten. Daraufhin wurde das Konsumentenschutzgesetz geändert und die Geldinstitute mussten ab März 1997 nachvollziehbare Zinsgleitklauseln einführen.

Neu berechnet. Wir rechneten alte Kreditverträge nach und fanden erhebliche Differenzbeträge. Viele Konsumenten forderten die zu viel gezahlten Beträge zurück. Einige Geldinstitute kamen den Forderungen weitgehend nach, etwa die BA-CA, die Erste Bank sowie einige kleinere Institute des Volksbanken-Sektors. Mehrere Banken hingegen blocken ab: Die Zinsen seien korrekt verrechnet worden. Zudem seien die Forderungen bereits verjährt. Prominenteste Beispiele sind die BAWAG/P.S.K., aber auch Institute im Raiffeisensektor.

Musterprozesse und Sammelklagen. Wir führen zu diesem Thema mehrere Verfahren. Das Oberlandesgericht Wien hat vor kurzem unsere Rechtsansicht bestätigt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die OGH-Entscheidung steht noch aus.

Nachrechnen lohnt. Es lohnt sich immer noch, Kredite nachrechnen zu lassen, die vor 1997 abgeschlossen wurden. Je nach Höhe und Laufzeit kann die Rückzahlung nach unseren bisherigen Berechnungen in vielen Fällen zwischen etwa 2000 und 4000 Euro, in Einzelfällen sogar über 20.000 Euro betragen.

Hilfestellung leistet Ihnen dabei unser „Info-Package Kreditprüfung“, das wir Ihnen kostenlos zuschicken:  Tel. (01) 588 770 oder per E-Mail: hpitsch@vki.or.at

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