Kreditkarten

Was sie können - was sie kosten

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 14.06.2011

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Prepaid-Karten

Die im Voraus bezahlten Wertkarten werden immer beliebter, sei es als Geschenkkarte, fürs Internetshopping, zur Lohn- und Gehaltsauszahlung oder als Taschengeldkarte.

Vorteile

Die klaren Vorteile: Es ist keine Bankverbindung notwendig, bei Diebstahl kann die Karte im Gegensatz zu Bargeld gesperrt werden, und das auszugebende Budget ist von vornherein festgelegt. Nicht zuletzt deshalb eignet sie sich auch gut für Jugendliche, die noch über keine Bankverbindung oder Kreditkarte verfügen und sich gerne Musik oder Spiele aus dem Internet herunterladen möchten.

Nachteile

Nachteilig sind die Kosten beim Aufladen (1 % der Ladesumme) und Beheben (bis zu 3,50 Euro), weiters das wie bei herkömmlichen Kreditkarten bestehende Kursrisiko bei Auslandsumsätzen und die Tatsache, dass das Guthaben unverzinst auf der Karte liegt. Hohe Beträge sollten also besser nicht, vor allem nicht für ­lange Zeit, auf einer Prepaid-Karte abgelegt werden.

Besonderheit: Cash4web

Eine Besonderheit unter den Prepaids stellt Cash4web dar, das sich ausschließlich für Zahlungen im Internet eignet und speziell ein junges Publikum ansprechen soll. Der Cash4web-Bon, auf dem eine Kreditkartennummer und das Guthaben aufgedruckt ist, kann in zahlreichen Verkaufsstellen (Trafiken, Post, Libro, ...) zu 25, 50, 100 und 150 Euro erworben werden, das Aktivierungsentgelt beträgt einmalig 2 Euro. Bezahlt werden kann allerdings nur dort, wo ein MasterCard-Logo aufscheint.

Bewertung

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