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Kreditwürdigkeit

Schwarze Listen

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Schwarzer Punkt für verdächtige Kunden

In der Warenkreditevidenz sind derzeit 280.000 Personen gemeldet. Die einen mit größeren, die anderen mit kleineren Rückständen. Der angeschlossene Teilnehmerkreis gibt die Daten ein und kann sie mittels eines Passworts auch jederzeit abrufen. Außenstehende haben keinen Zugriff auf die Datenbank. Wie die Unternehmen den „schwarzen Punkt“ eines Kunden interpretieren, bleibt ihnen überlassen. Die Warenkreditevidenz liefert nur die Informationen, schreibt aber kein bestimmtes Verhalten vor. Welche Schlüsse ein Unternehmen daraus zieht, bleibt allein ihm überlassen.

Die Warenkreditevidenz schützt den überschuldeten Bürger vor weiteren Schulden. So kann man die Datenbank wohlwollend interpretieren. In der Tat sind die derzeit etwa 200.000 überschuldeten Haushalte in Österreich ein großes Problem, sowohl für die Betroffenen wie auch für die Unternehmen. Aber es gibt auch eine andere Sichtweise: Was muss eine Firma denn wirklich über meine finanzielle Situation wissen? Das ist doch allein meine persönliche Sache! Und überhaupt: Wer einmal in finanziellen Schwierigkeiten ist, muss es ja nicht in alle Ewigkeit sein. So ist das auch bei Frau König der Fall: Sie hat mittlerweile einen Arbeitsplatz, ihre finanzielle Situation hat sich wieder gebessert.

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