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Kreditwürdigkeit

Schwarze Listen

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Kleiner Fehler – große Folgen

Es ist ein Computer, der die Daten der Warenkreditevidenz speichert, aber es sind Menschen, die sie eingeben. Und da können auch Fehler passieren. Da kann in der Ziffernfolge eine Null zu viel angegeben sein, oder etwa die rechtzeitige Meldung einer erfolgten Rückzahlung versäumt werden. Das Problem: Schon kleine Ungenauigkeiten können große Folgen haben, einem unbescholtenen Kunden einen Eintrag in der „Watchlist“ einbringen.

Da hilft nur, per Selbstauskunft seine erfassten Daten zu kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Man kann selbst beim Kreditschutzverband von 1870 vorbeischauen, Papiere zum Nachweis der Identität sind mitzubringen. Die Selbstauskunft ist kostenlos! Im letzten Jahr haben 17.000 Bürger von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Wer eine offene Rechnung schließlich bezahlt, wird aber nicht sofort aus der „Schwarzen Liste“ gestrichen. Mindestens ein halbes Jahr bleibt der Vermerk bestehen, im Fall einer Exekution gar zehn Jahre – die Dauer richtet sich nach der Schwere des Delikts.

 

1) Name von der Redaktion geändert

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