KONSUMENT.AT - Lebensgemeinschaften - Lebensgemeinschaften

Lebensgemeinschaften

Heiraten oder schenken

Seite 2 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2000 veröffentlicht: 01.04.2000

Inhalt

Testament ist nicht optimal

Da Lebensgefährten nicht gesetzlich erbberechtigt sind, ist es notwendig, ein gültiges Testament zu verfassen. Optimal ist das jedoch trotzdem nicht, da Lebensgefährten in die höchste Erbschaftssteuerklasse (5) fallen.

Je nach Höhe der Erbschaft steigt die Erbschaftssteuer von 14 Prozent bei 100.000 Schilling auf 46 Prozent bei 10 Millionen.

Ein Beispiel: Beträgt der Wert einer Erbschaft eine Million Schilling, muss der Lebensgefährte 26 Prozent Erbschaftssteuer zahlen, das sind 260.000 Schilling. Hätte der Erblasser seine langjährige Weggefährtin geheiratet, dann müsste sie für dieselbe Erbschaft nur 5 Prozent, somit nur 50.000 Schilling, an Erbschaftssteuer berappen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen