KONSUMENT.AT - Lebensversicherungen: Fondspolizzen - Checkliste vor Vertragsabschluss

Lebensversicherungen: Fondspolizzen

Faule Fonds

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 18.01.2011

Inhalt

Checkliste vor Vertragsabschluss

  • Wofür (Altersvorsorge, Vermögensaufbau ...) will ich ansparen?
  • Wie lange will ich ansparen?
  • Belastung: Kann ich mir jahrzehntelange Prämienzahlungen leisten?
  • Vergleich: Habe ich mehrere Angebote eingeholt?
  • Verstehe ich alle Einzelheiten der Produkte?
  • Information: Kann ich mich über die Versicherungskosten des Produkts informieren?
  • Provisionsfrei: Habe ich direkt bei Versicherern nach ungezillmerten und provisionsfreien Verträgen gefragt?
  • Garantie: Brauche ich wirklich eine Garantie? (Garantien drücken den Ertrag und sind bei langen Laufzeiten nicht unbedingt nötig.)
  • Fonds wählen: Kann ich die Fonds im Portfolio wählen?
  • Entwicklung: Kann ich mich über die bisherige Entwicklung der Fonds oder fondsinterne Kosten informieren?
  • Prämienfreistellung: Wie sehen die Bedingungen für die Prämienfreistellung aus, falls ich keine Prämien mehr bezahlen kann? Wird man dann gekündigt?
  • Kündigung: Kenne ich die Konsequenzen, wenn ich vorzeitig kündige?
  • Verlängerung: Gibt es günstige Bedingungen für eine Verlängerung bei Vertragsabschluss ("Liegenlassen" der Fonds)?

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Kommentare

  • Kostentransparenz
    von REDAKTION am 06.04.2011 um 13:31
    Wir sind nicht der Meinung, dass die Offenlegung der Provision allein eine Lösung im Sinne der Konsumenten wäre. Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll, die gesamten Kosten offenzulegen, also die versicherungstechnischen und auch die veranlagungstechnischen Kosten. Das gilt im Prinzip für alle Produkte, vor allem für Lebensversicherungsprodukte. Alles andere treibt die Konsumenten hin zum Bankenvertrieb, da diese mit den (meist „verwandten“) Versicherungsgesellschaften geringe Provisionen vereinbaren und der Rest mittels kick-backs (Provisionsrückzahlungen) fließt. Das kostet den Konsumenten unterm Strich mehr, obwohl es auf den Angeboten, Anträgen und Unterlagen günstiger aussieht! Ihr KONSUMENT-Team
  • Kostentransparenz
    von Information am 06.04.2011 um 09:12
    man sollte eine änderung wie beim deutschen VVG durchführen - bei vetragsabschluss werden die kosten des maklers und der versicherung am anbot angedruckt (wie beim autoleasing, eine solche änderung muss über den VVÖ (Versicherungsverband Ö)terreich) und FMA gesetzlich angestrebt werden - damit gilt es für alle Versicherer gleich und die Kunden sind bei abschluss informiert
  • Abschlußkosten & Kosten allgemein
    von webermichael am 31.01.2011 um 15:05
    der Kostenfaktor wird bei keinem Produkt in Euro oder Prozentsatz ausgewiese! Von Vorteil für den Konsumenten wäre eine solche Offenlegung :(
  • Abschluss­kosten über die gesamte Laufzeit
    von opritz am 28.01.2011 um 07:47
    Damit wären die schwarzen Beraterschafe geschwächt. Gut währe auch die Angabe einer Nettorendite und die zu erwartenden Kosten für die gesamte Laufzeit.