KONSUMENT.AT - Notare: Keine Scheu vor dem Notar - Kosten des Erbschaftsverfahrens

Notare: Keine Scheu vor dem Notar

Erbschaft, Schenkung, Verlassenschaft, Testament

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 03.12.2008

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Kosten des Erbschaftsverfahrens

Auch wenn es inzwischen keine Erbschaftssteuer mehr gibt, so kostet Erben trotzdem Geld.

Notarhonorar: Die Honorare der Gerichtskommissäre sind gesetzlich geregelt. Für einfache Abhandlungen, bei denen keine Gutachter nötig sind und wo die Erben sich rasch einigen, ist mit folgenden Beträgen zu rechnen: • Bei einem Wert des Erbes von 20.000 Euro erhält der Kommissär ca. 1.100 Euro, • bei einem Wert von 70.000 Euro erhält der Kommissär ca. 2.000 Euro, • bei einem Wert von 150.000 Euro erhält der Kommissär ca. 2.500 Euro. Die Obergrenze für Honorare bemisst sich an einer Erbschaft im Wert von 3,633.640 Euro, das Honorar beträgt dann 23.500 Euro. In besonders komplizierten Fällen kann der Gerichtskommissär einen Zuschlag verlangen, wobei das Verlassenschaftsgericht den Zuschlag sowohl hinsichtlich seiner Höhe wie auch der inhaltlichen Berechtigung überprüft.

Gutachter: Gutachterkosten sind sehr unterschiedlich. Ein einfacher Altwarensachverständiger, der ein durchschnittliches Wohnungsinventar bewerten soll, kostet etwa 250 bis 300 Euro. Wirtschaftsprüfer oder Immobiliensachverständige können – je nach Wert und Arbeitsaufwand – auch mehrere Tausend Euro kosten.

Grunderwerbsteuer : Sie beträgt je nach Verwandtschaftsgrad zwei bzw. dreieinhalb Prozent des dreifachen Einheitswertes.

Eintragung ins Grundbuch : Das kostet ein Prozent des Einheitswertes

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