KONSUMENT.AT - Notgroschen zu Hause - Wie viel ist zu Hause geschützt?

Notgroschen zu Hause

Geldanlage

Seite 2 von 3

Nächsten Inhalt anzeigen
veröffentlicht: 19.01.2015, aktualisiert: 16.05.2017

Inhalt

Wie viel ist zu Hause geschützt?

Frei herumliegende Scheine und Münzen werden von Haushaltsversicherern oft nur bis zu einer bestimmten Haftungsgrenze in Höhe von ca. 500 bis 2.000 Euro erstattet.

Etwas mehr gibt es je nach Versicherer für Geld, das in (unversperrten) Möbeln wie Kästen oder Schreibtischladen aufbewahrt wurde. Bei einem Test 2013 reichte die Bandbreite der Wertgrenze von 1.000 bis zu 9.000 Euro.

Für größere Summen sollte in einen sicherheitszertifizierten Geldschrank oder gar Wertschutzschrank investiert werden. Diese Tresore sind feuerfest, schwer (100 kg und mehr) und nicht billig. Selbst dort sind aber meist nur fünfstellige Euro-Beträge gesichert.

Das Beraubungsrisiko (bewaffneter Eindringling zwingt Bewohner zum Öffnen) ist in vielen Haushaltspolizzen überhaupt nicht abgedeckt.

Bei Brand ist zwar auch Bargeld gedeckt. Aber hier gibt es immer einen gewissen Beweisnotstand, der dazu führen kann, dass der Versicherer nichts oder nur einen "üblichen Anteil" (mehrere Hundert Euro) ersetzt. Angekohlte Geldscheine, die noch zu mehr als 50 Prozent erkennbar sind, werden hingegen von der Oesterreichischen Nationalbank ersetzt. Wird ein kleineres Stück vorgelegt, ist der Nachweis zu erbringen, dass die fehlenden Teile vernichtet wurden.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
17 Stimmen
Weiterlesen