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Online-Wertpapierkauf

Sparmeister & Spesenritter

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Konsument 7/2001 veröffentlicht: 01.07.2001

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Nichts mit: „rund um die Uhr“

Damit es so weit kommt, müssen allerdings manche Online-Broker noch an ihren Homepages und Serviceangeboten feilen. Stichwort Handelszeiten: Wenn der virtuelle Laden um 19 Uhr dicht macht, werden die Profis unter den Kunden bald wieder abwandern, denn um diese Zeit wird es beispielsweise an der amerikanischen Börse gerade erst spannend. Oder Stichwort Realtime-Kurse: Bei sämtlichen österreichischen Anbietern können Wertpapierorder nur mit einer Zeitverzögerung von mindestens zwei bis drei Minuten, mitunter sogar bis zu 30 Minuten, durchgeführt werden. In dieser Zeit kann sich im rasanten Spekulationskarussell schon viel verändert haben.

Aufgepaßt bei Spesen

Bei den Spesen (An- und Verkaufsgebühr, Depotgebühr und Ähnliches) kommt es stark auf die Höhe der gehandelten Beträge an sowie darauf, an welchen Börsenstandorten Sie vor allem investieren möchten. Als Faustregel gilt: je kleiner die Order, desto höher die Spesen. Dennoch gibt es generell günstige oder teurere Anbieter. Vor allem bei den Depotgebühren waren die Unterschiede augenfällig. Die günstigsten Konditionen gab es hier bei den deutschen Anbietern comdirect und ConSors sowie bei der volksbank-direkt, während easybank, CA-DiscountBroker und Erste s-nettrading deutlich teurer als die Konkurrenz abschnitten (siehe auch Kasten „Spesen und Schwachstellen“). Generell erwiesen sich im Spesenvergleich DirektAnlage und volksbank-direkt als die günstigsten österreichischen Anbieter, und zwar an allen Börsen. Kann man darauf verzichten, Papiere an der Wiener Börse zu ordern, sind vor allem die deutschen Anbieter günstig.