Onlinebanking

Bequemes Do-it-yourself

Seite 6 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2010 veröffentlicht: 03.12.2009

Inhalt

So gehen Sie auf Nummer sicher

Die Sicherheitsvorkehrungen der Banken sind relativ umfangreich; als Schwachstellen gelten eher der leichtfertige Umgang mit Zugangsdaten und Lücken in der Computerkonfiguration der Kunden.

  • Gefahrenquelle Computer. Internetbanking aus aller Welt klingt zwar gut, in der Praxis wickelt man Bankgeschäfte aber am besten nur über den eigenen Computer oder jedenfalls über hundertprozentig vertrauenswürdige Geräte ab.
  • Sicherheitsoptimierte Software. Regelmäßig Sicherheitssoftware installieren, automatische Updates und Phishing-Filter aktivieren, aktuelle Virenschutzprogramme und Firewall verwenden.
  • Banken-Website prüfen. Achten Sie auf eine sichere, verschlüsselte Verbindung (zu erkennen am Schloss-Symbol und daran, dass in der Adressleiste des Browsers „https://...“ angezeigt wird). Sollten Sie unsicher sein, prüfen Sie auch, ob die Verschlüsselung mit digitalem Sicherheitszertifikat aktiviert ist. Dazu genügt das Anklicken des Schloss-Symbols in Ihrem Browser. Detaildaten sind in den Sicherheitsinformationen jedes Onlinebanking-Anbieters enthalten. Wird in der Adresszeile lediglich „http://...“ angezeigt, handelt es sich definitiv um keine legitime Onlinebanking- Site Ihrer Bank.
  • Vorsicht vor Phishing (= Ausforschen von Internet-Zugangsdaten über gefälschte Webadressen). PIN oder TANs unter keinen Umständen per Mail oder Telefon weitergeben! Anfragen solcher Art sind absolut unseriös und unbedingt zu ignorieren, auch wenn sie noch so „offiziell“ daherkommen. Gefährlich ist auch, das Onlinebanking über den Link in einer Mail oder auf einer Website zu starten. So gelangt man möglicherweise zu einer gefälschten Anmeldeseite, wo die Benutzerdaten ausspioniert werden und ein Programm heruntergeladen wird, das sich etwa als „Update Tool“ tarnt und sogenannte Trojaner installiert. Diese lesen dann die persönlichen Daten und den Onlinebanking-Zugang aus. Websites über Bookmarks (Lesezeichen u.Ä.) zu öffnen ist zwar weitaus kommoder, als die Adresse immer wieder von Hand eingeben zu müssen, kann aber ebenfalls unerwünschten Besuchern Tür und Tor öffnen.
  • PIN alle paar Monate ändern. Dieser ist immer eine Buchstaben-Zahlen-Kombination, möglichst nicht aus allzu naheliegenden Daten (z.B. Geburtstag plus Kosename). Nach drei bis vier Versuchen mit falscher PIN-Eingabe wird der Zugang gesperrt und muss telefonisch oder über postalische Zusendung einer neuen PIN wieder entsperrt werden. Absolut nicht zu empfehlen: PIN und TANs neben dem Computer aufzubewahren oder gar in den Computer einzugeben – das lieben Internet- Hacker!
  • Kontrollieren. Die einfachste Sicherheitsaufgabe: Zugesandte Kontoauszüge genau kontrollieren, alle paar Tage in die Kontoübersicht gehen und sie auf verdächtige Abbuchungen überprüfen.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen

Kommentare

  • Bürgerkarte
    von meiersepp am 18.12.2009 um 08:17
    Mir fehlt die Bewertung der Banken betreffend "Bürgerkarte".
  • Onlinebanking
    von fünferingerl am 17.12.2009 um 18:26
    Beim Punkt Sicherheit wurde nicht auf die mögliche Verwendung der Bürgerkarte hingewiesen.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo