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Pauschalreisen

Geld zurück

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KONSUMENT 7/2018 veröffentlicht: 28.06.2018

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Reisekosten zurückerstattet

Billa Reisen argumentiert, dass der Großteil der Reise wie vereinbart stattgefunden und die Änderung nur eine untergeordnete Rolle gespielt habe. Auf eine gerichtliche Entscheidung möchte es der Reiseveranstalter dann allerdings doch nicht ankommen lassen und erstattet den vollen Reisepreis zurück. In einem Parallelverfahren ist nämlich bereits ein erstinstanzliches Urteil ergangen.

Andere Reisende, die über eine Rechtsschutzversicherung verfügen und die Reise ebenfalls nicht antraten, hatten den Reiseveranstalter geklagt und recht bekommen. „Das Gericht hatte klargestellt, dass eine Verkürzung um 1,5 Tage bei einer 7-tägigen Rundreise eine erhebliche Änderung darstellt, die zum Rücktritt berechtigt“, sagt Laura Ruschitzka.

Ausgleichsleistungen

Nach Ansicht der Reiserechtsexpertin besteht im konkreten Fall darüber hinaus auch ein Anspruch auf Ausgleichsleistungen gegenüber der Fluglinie, da die Annullierung nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückging: „Alle, die von dieser Flugannullierung betroffen waren, also auch diejenigen, die einen Tag später doch gereist sind, können eine Entschädigung gegenüber der Fluglinie, in diesem Fall Austrian Airlines, geltend machen. Ausgleichsleistungen dienen der Entschädigung für die erlittenen Unannehmlichkeiten, da der Flug nicht wie geplant angetreten werden konnte.“

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Kommentare

  • nie mehr billa reisen
    von der besserwisser am 29.06.2018 um 22:39
    habe ebenfalls schlechte erfahrung mit billa-reisen gemacht und werde diese sicherlich NIE mehr beschäftigen.
    in einem hotel wurde von einer größeren deutschen reisegruppe aus thüringen die ganze nacht lautstark durchgefeiert - u.a. auch im zimmer über uns sowie auf benachbarten balkonen. da abzusehen war, dass die folgende nacht ähnlich ablaufen wird - die gruppe hat das hotel offensichtlich nur zum durchfeiern für ein verlängertes wochenende gebucht - haben wir den aufenthalt 1 nacht früher abgebrochen.
    nachdem wir den sachverhalt inklusive anteilige rückerstattung für diese 1 nacht von billa verlangten, teilte uns dieser mit, dass lt. rücksprache mit dem hoteleigner keinerlei lärmmäßige beeinträchtigung gegeben war.
    einem reiseveranstalter, der dem vermieter mehr glaubt, als seinem kunden, kann ich nicht mehr trauen - dies ist kein partner für mich! das war ganz sicher das letzte arrangement, welches ich über billa-reisen gebucht habe. da haben wir - als vielreisende - mit anderen veranstaltern (z.b. hofer-reisen) schon wesentlich bessere und kulantere erfahrungen gemacht.
    der fall liegt schon 3 jahre zurück - der aufenthalt ist mir jedoch noch immer in schlechter erinnerung.
  • Pauschalreisegesetz 2018
    von Gundl am 29.06.2018 um 12:42
    Den Artikel über das neue Gesetz fand ich erfreulich.
    Daher bin ich den Links gefolgt und habe eigentlich keine brauchbare Info gefunden, worauf ich bei künftigen Buchungun besser achten sollte.
    Habe mir dann direkt das Gesetz geladen (https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20009859&FassungVom=2018-07-01) und festgestellt, dass für mich das Juristendeutsch undurchdringlich ist.
    Daher ist hilft mir der Artikel nicht und ich wünsche mir eine "Übersetzung" in Verbraucherdeutsch.
    gundl