KONSUMENT.AT - Private Pflegeversicherung - Bausparen als Alternative

Private Pflegeversicherung

Lotteriespiel mit dem Alter

Seite 7 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 1/2013 veröffentlicht: 27.12.2012, aktualisiert: 31.01.2013

Inhalt

Bausparen als Alternative

Auch wenn das Bausparen wegen der niedrigen Zinsen und der reduzierten Prämie kein rechter Hit mehr ist, hat fast jeder Österreicher noch einen Bausparvertrag. Falls Ihr Bausparer in den nächsten Jahren abläuft und Sie keine Verwendung dafür haben, stellen Sie ihn ruhend. Vielleicht können Sie ihn im Alter noch gut gebrauchen, denn neben Wohnbau und ­Bildung kann damit auch für den Pflegebedarf angespart werden – entweder, um mit einem Darlehen notwendige Umbaumaßnahmen zu finanzieren, oder zur Abdeckung der Pflegekosten.

Mit grundbücherlicher Besicherung sind bis zu 30 Jahre Laufzeit möglich, zu maximal 6 Prozent Zinsen, oft auch mehrere Jahre lang tilgungsfrei. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
18 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • "Wann wer zur Kasse gebeten wird"
    von karinmartini am 21.01.2013 um 15:19
    Unter dieser Überschrift schreiben Sie, dass in Tirol der Staat auf geschenktes Vermögen sogar 30 Jahre lang zurückgreifen kann. Demgegenüber berichtet in der Ausgabe der Tiroler Tageszeitung v. 24. Mai 2011 der Präsident der Notariatskammer für Tirol und Vorarlberg, Philipp Schwarz, dass die Bestimmungen des Tiroler Mindestsicherungsgesetzes dahin gehend geändert wurden, dass nunmehr im Pflegefall für die Möglichkeit des Rückgriffes auf im Schenkungswege übergebenes Vermögen ausschließlich der Umstand maßgebend ist, ob zum Zeitpunkt der Übergabe der Übergeber einen Pflegegeldbezug erhalten hat bzw. ein Antrag auf Gewährung von Pflegegeld bereits gestellt hat. Ist dies nicht der Fall, ist ein Rückgriff auf das geschenkte Vermögen nicht möglich.
  • Ersatzpflicht für Kinder in Kärnten
    von REDAKTION am 08.01.2013 um 09:49

    Sie haben recht, seit 1.7.2012 gibt es auch in Kärnten diese Ersatzpflicht für Kinder, wenn Eltern im Pflegeheim versorgt werden. Die Ersatzpflicht richtet sich nach dem Einkommen. Unsere Erhebung wurde im Mai/Juni 2012 durchgeführt, daher konnten wir diese Änderung noch nicht berücksichtigen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • wann wer zur Kasse gebeten wird
    von ruly am 28.12.2012 um 12:33
    auch in Kärnten müssen die Kinder dazuzahlen.das gilt ab 1.7.2012.