Private Unfallversicherungen

Sicherer Rückhalt

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KONSUMENT 3/2018 veröffentlicht: 22.02.2018

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Test: Private Unfallversicherungen federn finanzielle Folgen von Freizeitunfällen ab – allerdings mit gewaltigen Unterschieden in Preis und Leistung.

Folgende Versicherungen sind in unserem Test.

  • Allianz - Unfall Brokertarif
  • Donau - Privat Schutz Unfall Basis
  • Ergo - Sicher Aktiv (PLUS
  • Generali - Classic-Unfallschutz
  • Helvetia - Unfall klassisch
  • Janitos - Basic
  • Merkur - Exklusiv
  • Muki - Unfall
  • Oberösterreichische - Superschutz
  • Protecta - Body-Protect-Classic
  • Uniqa - Unfall & Umsorgt Optimal
  • Wiener Städtische - Unfallvorsorge Sparvariante
  • Zürich - Unfallversicherung

Wir haben sieben Modelle berechnet und zwar für: Kind, Studentin, Single mit Kind, Familie (4 Personen), Bauarbeiter, Büroangestellte, Pensionist. Details finden Sie in unserer Testtabelle. Hier der Testbericht:


Am Arbeitsplatz, in der Schule, auf der Uni sowie auf dem Hin- und Rückweg greift die gesetzliche Unfallversicherung, wenn ein Hoppala mit dauerhaften Folgen passiert. Die meisten Unfälle passieren aber im Haushalt, beim Sport und in der Freizeit. Und gar nicht einmal so wenige Personengruppen, allen voran Pensionisten, nicht erwerbstätige Partner wie Hausfrauen oder Hausmänner, aber auch Kleinkinder werden von der gesetzlichen Unfallversicherung überhaupt nicht erfasst.

Dauerschäden versichern

Eine medizinische Behandlung nach einem Unfall ist zwar über die Krankenversicherung gedeckt, auch nach einem Freizeitunfall. Bleiben aber nach dem Abschluss der Krankenbehandlung Dauerschäden, kann eine private Unfallversicherung helfen – abgeschlossen als Einzel-, Partner- oder Familienversicherung; auch für Alleinerziehende mit Kind gibt es entsprechende Produkte.

Unterschiedliche Leistungen

Unfallversicherungen bieten entweder eine einmalige Geldleistung bei bleibender Invalidität oder eine Unfallrente ab einem bestimmten ­Invaliditätsgrad, was trotz einem etwaigen Verdienstausfall die Kosten für einen ­Wohnungsumbau, eine zusätzliche Therapie oder eine Hilfe im Alltag ermöglicht.

Übernommen werden auch Kosten für Heilung, Bergung und Rückholung, oder es wird ein Geldbetrag pro Tag im Krankenhaus oder für jeden Tag der Arbeitsunfähigkeit vereinbart. Auch hinsichtlich des Invaliditätsgrades – also ab welcher Art von bleibender Beeinträchtigung der Versicherer wie viel zahlen soll – lassen sich recht unterschiedliche Produkte finden.

Sieben Modellsituationen getestet

Wir haben mehrere Modellsituationen zusammengestellt, damit sich möglichst viele Interessierte ein Bild von der Prämien­bandbreite in ihrem Anforderungsbereich machen können.

Wie die Test-Tabelle zeigt, gibt es bei den Tarifen beträchtliche Spannen – und die beruhen keineswegs immer auf entsprechend großen Leistungsunterschieden. Schon deshalb empfiehlt sich ein Gespräch bei einem guten Berater, der die indivi­duellen Bedürfnisse und Voraussetzungen erfragt und einkalkuliert.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Muki Unfall, Allianz Unfall Brokertarif, Janitos Basic, Donau Privat Schutz Unfall Basis, Protecta Body-Protect-Classic, Zürich Unfallversicherung, Helvetia Unfall klassisch, Merkur Exklusiv, Ergo Sicher Aktiv (PLUS), Wiener Städtische Unfallvorsorge Sparvariante, Oberösterreichische Superschutz, Uniqa Unfall & Umsorgt Optimal, Generali Classic-Unfallschutz

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Kommentare

  • Höhe Versicherungssumme
    von REDAKTION am 19.03.2018 um 11:00
    Mit dem sechsfachen Jahresbruttoeinkommen meinen wir die nominelle Summe, die Grundsumme. Diese Empfehlung muss natürlich im Einzelfall überprüft werden und sollte immer an die individuelle Situation angepasst werden. Wir haben die Summe bewusst hoch gewählt, um im „worst case“ - vor allem für Kinder und jüngere Personen - langfristige Versorgungslücken zu berücksichtigen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Höhe Versicherungssumme?
    von theltalpha am 18.03.2018 um 22:18
    Sehr geehrte Redaktion! Sie scheiben, dass die Versicherungssumme jedenfalls mindestens das Sechsfache des Brutto­jahreseinkommens ausmachen sollte. Ist damit bei einer Progression die nominelle Summe gemeint (100 %) oder die Maximalsumme, die man bei 100 % Invalidität ausgezahlt bekommt?
  • im Nachhinein weiß man es besser
    von Retro am 01.03.2018 um 10:41
    Meiner Meinung nach kommt es nicht nur auf das Produkt an, sondern auch um den "Kundendienst" im Fall des Falles. Die beste Versicherung nützt nichts (vor allem bei Krankheit und Unfall) wenn ich erst jahrelang um mein Recht prozessieren muss. Hier wäre ein Testvergleich angebracht.
Bild: VKI