Ratenkauf

Der Null-Prozent-Schmäh

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 21.01.2011

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Geizig bei Informationen

Doch wie kommt es, dass aus Null-Prozent-Zinssätzen oder Nominalzinsen von rund ­ 5 Prozent zum Beispiel Effektivzinssätze von bis zu 21,70 Prozent werden? Rechts­geschäfts-, Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren machen es möglich, denn der Zinssatz wird oft ohne die dabei an­fallenden Nebenkosten angegeben (siehe ­"Darauf ist zu achten“).

Berechnungen meist schleierhaft

Für die ­Kunden bleiben die Berechnungen meist schleierhaft; die Informationen auf den Homepages der Anbieter tragen wenig zur Klärung bei. Gebühren sind kaum ein Thema, von sechzehn Anbietern weisen ­lediglich sechs den wirklich aussage­kräftigen effektiven Jahreszinssatz aus. Nur drei Handelsketten bieten einen Finan­zierungsrechner an: Damit lässt sich wenigstens auf einen Blick und sehr einfach feststellen, wie viel man in der Folge ­monatlich zu zahlen hat, ob man sich diese Raten überhaupt leisten kann und wie hoch die Gesamt­belastung ist.

Information hat sich verschlechtert

Die Geschäfts­bedingungen schenken sich die meisten Anbieter. Ins­gesamt hat sich die Informa­tionsdichte ­gegenüber 2008 deutlich verschlechtert.

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