Reiseversicherungen

Was wirklich nötig ist

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Konsument 6/2003 veröffentlicht: 19.05.2003

Inhalt

Bausteine des Rundum-Schutzes

Die einzelnen Komponenten werden entweder alle gemeinsam oder in verschiedenen Kombinationen angeboten. Reisestorno und Auslandsreisekrankenschutz können meist auch einzeln abgeschlossen werden.

  • Reisestornoversicherung: Wirklich lohnend ist sie eher bei teuren Reisen oder wenn der Urlaub schon sehr lange im Voraus gebucht wird. Achtung bei chronischen Krankheiten, die – wenn überhaupt – nur eingeschränkt mitversichert werden.
  • Auslandsreisekrankenversicherung: Mit vielen Ländern (auch außerhalb der EU) gibt es ein Abkommen zum gegenseitigen Krankenschutz. Für Reisen in Länder ohne Abkommen, wie etwa die USA, ist die zusätzliche Polizze aber unbedingt zu empfehlen. Wer sichergehen will, dass er im Krankheitsfall nach Hause zurücktransportiert wird, sollte darauf achten, dass die Rückholung inkludiert ist.
  • Reiseunfallversicherung: Hier gibt es meist umfassende Ausschlüsse (vor allem von gefährlichen sportlichen Aktivitäten) und teilweise viel zu geringe Deckungssummen. Bezahlt wird meist erst ab einer 50-prozentigen Invalidität. Empfehlenswerter ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung für den gesamten Freizeitbereich mit weltweiter Gültigkeit und höherer Deckungssumme.
  • Reisegepäckversicherung: Kommt wegen der vielen Ausschlussgründe (unter anderem auch von Wertgegenständen) und der strengen Sorgfaltspflichten nicht oft zum Tragen. Zum Teil ist das Gepäck aber ohnehin durch die Haushaltsversicherung geschützt.
  • Haftpflichtversicherung: Wird oft durch den weltweiten Schutz der Haushaltsversicherung abgedeckt.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo