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Schenken und Umtausch

Wenn der Pulli nicht passt...

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Konsument 12/1999 veröffentlicht: 01.12.1999

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Umtausch zum Vollpreis

Was ist, wenn Tina nach Weihnachten ins Geschäft kommt und der Pullover, der vorher fast tausend Schilling gekostet hat, jetzt um sagenhafte 399,50 verschleudert wird? Nun, Oma hat vorgesorgt und Umtausch zum Vollpreis vereinbart. Sonst wäre es für Tina möglicherweise ein schlechtes Geschäft.

Zeit lassen sollte sich Tina nicht mit dem Umtauschen. Unter Umständen gibt es nach den Feiertagen nur mehr Restbestände und der Wunschpullover ist in ihrer Größe nicht mehr vorrätig.

Und bei manchen Waren gibt es keinen Umtausch, etwa bei Bademoden aus hygienischen Gründen. Umtausch ist eben ein Entgegenkommen: Der Händler kann, aber er muss nicht.

Wenn Oma Schwierigkeiten hat, den Geschmack ihrer Enkelin zu erraten, kann sie einen Einkaufsgutschein schenken, wie ihn fast jedes Geschäft bietet. Damit profitiert Tina von den Schleuderpreisen nach dem Fest. Sie bekommt mehr fürs gleiche Geld, als wenn Oma im Adventstrubel eingekauft hätte. Doch Gutscheine haben meist ein Ablaufdatum. Ein Geschenk-Scheck „gültig bis Ende 1999“ zum heurigen Fest ist wohl eher zynisch gemeint. Gutscheine (oder auch Gutschriften), die unbefristet ausgestellt werden, bleiben 30 Jahre gültig.

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