KONSUMENT.AT - Schenken und Vererben - Schenken und Vererben

Schenken und Vererben

Nur keine Panik

Seite 2 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 12/2000 veröffentlicht: 01.12.2000

Inhalt

Einheitswerte erhöht

Daher werden die zuletzt im Jahr 1983 ermittelten Einheitswerte für die Berechnung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 2001 auf das Dreifache angehoben. Dies gilt auch für das Grunderwerbssteuer-Äquivalent, das bei jeder Weitergabe eines Grundstücks ebenfalls zu berappen ist. Den aktuellen Einheitswert kann man beim Finanzamt erfragen.

Die Höhe der Steuersätze für die Erbschafts- und Schenkungssteuer sind gleichgeblieben. Sie richtet sich nach dem Verwandtschaftsgrad. Durch die Verdreifachung der Einheitswerte rutscht man automatisch in eine höhere Kategorie (siehe „Steuerklassen und Steuersätze“). Kinder als nächste Verwandte zahlen am wenigsten, mit dem Schenkenden oder Erblasser nicht verwandte Personen am meisten. Besonders teuer wird eine Schenkung oder Vererbung an Lebensgefährten, die im rechtlichen Sinne zu den „fremden“ Personen zählen.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen