Sparcards

Wenige Trümpfe

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 22.03.2007

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Gute Zinsen, keine Gebühren

Dabei geht es auch anders, wie die Verkehrskreditbank zeigt: Sie bietet – unabhängig von der Höhe des Sparbetrags – einen der höchsten Zinssätze, und das noch dazu vollkommen spesenfrei. Der einzige Nachteil am sogenannten EasyD’Or-Card-Konto: Das Karten-Geld ist weder über Internetbanking oder Bankomat noch mittels Überweisung auf das eigene Girokonto verfügbar, sondern nur direkt an den wenigen Ausgabestellen (vor allem in größeren Bahnhöfen) der Verkehrskreditbank.

Fast keine Gebühren verrechnen die Bank für Tirol und Vorarlberg sowie die Volksbank Wien; lediglich die Kosten für die Kontoauszüge, die zugeschickt werden, wenn am Konto längere Zeit keine Ein- und Auszahlungen mehr stattgefunden haben, werden vom Ertrag abgezogen (und haben daher auch in unserem Langzeitvergleich zu einem Kapitalverlust geführt). Wenn Sie sich diese Unkosten ersparen wollen, drucken Sie sich gelegentlich an einem der Foyer-Automaten selbst einen Auszug von Ihrem Sparkonto aus.

Begrenzte Gebühren bei der Bank für Kärnten und Steiermark

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist das Modell der Bank für Kärnten und Steiermark. Hier werden zwar Gebühren verrechnet, aber diese sind mit der Höhe der Guthabenzinsen begrenzt, sodass zumindest der angelegte Betrag immer vollständig erhalten bleibt.

Online-Sparprodukte als gute Alternative

Insbesondere für Internet-Banker eine Alternative zur Sparcard sind Online-Sparprodukte wie etwa von der Allianz Investmentbank, der easy Bank oder der Ing-DiBa, die ebenfalls gute Konditionen bieten. Einziger Nachteil gegenüber der Sparcard: Das Geld ist nicht direkt zu beheben, sondern muss zuerst auf das eigene Girokonto überwiesen werden.

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