KONSUMENT.AT - Steuern: Außergewöhnliche Belastungen - Behindertenpass, Amtsbescheinigungen

Steuern: Außergewöhnliche Belastungen

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KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

Inhalt

Auf Verlangen des Finanzamtes sind Art und Umfang der Behinderung durch eine amt­liche Bescheinigung der folgenden zustän­digen Stellen nachzuweisen:

  • bei Empfängern einer Opferrente: Landeshauptfrau oder Landeshauptmann
  • bei Berufskrankheiten oder -unfällen: Sozialversicherungsträger
  • in allen übrigen Fällen: Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen

Nachweis durch Behindertenpass

Der Nachweis kann auch durch einen Behindertenpass bzw. durch einen abschlägigen Bescheid darüber (aus dem der Grad der Behin­derung ersichtlich ist) erfolgen. Der Behindertenpass bzw. Bescheid wird vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen ausgestellt.

Tipp: Mit Ihrer Zustimmung werden die maßgeblichen Daten auf elektronischem Wege ­automatisch übermittelt, sodass Sie sich um den Nachweis nicht mehr kümmern müssen.

Die bis 2004 vom Amtsarzt ausgestellten ­Bescheinigungen sind weiterhin gültig, sofern keine neue Feststellung durch das Bundes­sozialamt erfolgt ist.

Tatsächliche Kosten geltend machen

Sollen statt dem Pauschalbetrag jedoch die tatsächlichen Kosten geltend gemacht werden, so darf an der Formularstelle für die Pauschale kein Eintrag erfolgen. Vielmehr sind die tatsächlichen Kosten im Formular einzutragen.

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