KONSUMENT.AT - Steuertipps zum Jahresende - Anschaffungskosten von Aktien, Anleihen, Fonds

Steuertipps zum Jahresende

Kassasturz mit der Finanz

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KONSUMENT 12/2013 veröffentlicht: 21.11.2013

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Anschaffungskosten von Wertpapieren: Bei der Berechnung der Gewinne und Verluste ist zu beachten, dass der Gesetz­geber eine klare Vorstellung von den ­Anschaffungskosten hat: Bei mehreren Käufen (Neubestand) im Zeitablauf wird ein Durchschnittskurs gebildet und dieser als Anschaffungskosten (je Stück) genommen. Mögliche Spesen und Ausgabeaufschläge (Agio) werden bei der Ermittlung der Anschaffungskosten nicht berücksichtigt.    

Beim Kauf von Anleihen werden jedoch zumeist Stückzinsen (Zinsen zwischen letzter Kuponzahlung und Kauf, die dem Verkäufer der Anleihe zustehen) bezahlt. Diese erhöhen die Anschaffungskosten. Bei thesaurierenden Fonds wird es schon sehr kompliziert: Im Verkaufskurs sind ja ­bereits versteuerte, aber einbehaltene ­(thesaurierte) Ausschüttungen enthalten. Diese erhöhen rechnerisch die Anschaffungskosten, sodass es nicht zu einer ­Doppelbesteuerung der einbehaltenen Ausschüttungen kommt.

Steuerberater hinzuziehen

In diesem Fall sollten Sie in Erwägung ziehen, die Dienste einer Steuerberatungskanzlei in Anspruch zu ­nehmen: Die Rechnung dafür können Sie von der Steuer absetzen. Achten Sie dabei gleich darauf, dass die Bezahlung zu einem für Sie günstigen Zeitpunkt erfolgt.

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