KONSUMENT.AT - Versicherungen - Der wichtigste Basisschutz für...

Versicherungen

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Konsument 7/2004 veröffentlicht: 22.06.2004

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Der wichtigste Basisschutz für...

... minderjährige Kinder
Vom Baby- bis zum Teenageralter sind Kinder bei ihren Eltern mitversichert. Nur Unfälle in der Freizeit sind nicht gedeckt: Die gesetzliche Unfallversicherung bietet lediglich Schutz bei Unfällen, die im Kindergarten, in der Schule oder auf dem Hin- und Rückweg von dort passieren. Unfälle in der Freizeit lassen sich nur durch eine private Unfallversicherung decken.

... Schüler, Studenten
Sobald die Mitversicherung bei den Eltern endet, ist es Zeit für eine eigene Haftpflichtversicherung. Auch die Unfallversicherung sollte wegen der Versicherungslücke in der Freizeit weitergeführt werden.

... Singles
Ist die Ausbildung abgeschlossen und zieht in die eigenen Wohnräume der erste Hauch von Luxus ein, wird es Zeit für eine Haushaltsversicherung, die in der Regel auch gleich die Haftpflicht inkludiert. Bei Umzug in ein Haus ist entsprechend das Eigenheim zu versichern. Für jüngere Leute zwischen 20 und 40 Jahren ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung überlegenswert, da sie meist einen geringen oder (bis zum fünften Berufsjahr) keinen Anspruch auf eine staatliche Pension haben. Die Unfallversicherung deckt die finanziellen Folgen eines Freizeitunfalls.

... Alleinerziehende
Alleinerziehende unterscheiden sich von Alleinstehenden darin, dass sie nicht nur an sich selbst denken müssen. Zu den bei den Singles angeführten Polizzen – Haftpflicht, je nach Wohnungssituation Haushalts- und/oder Eigenheimversicherung, Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung (auch für den Nachwuchs) – kommt hier noch eine Risikolebensversicherung. Sie soll die Hinterbliebenen im Fall des eigenen Todes zu relativ günstigen Prämien (jedenfalls deutlich günstiger als eine kombinierte Er- und Ablebensversicherung) vor dem finanziellen Nichts bewahren.

... Paare mit Kleinkindern
Ob verheiratet oder nicht: Versicherer machen hier kaum noch Unterscheidungen. Deshalb reicht es völlig, wenn eine Haftpflichtversicherung pro Familie vorhanden ist. Der Partner ist jeweils mitversichert, ebenso die Kinder. Auch Haushalts- und Eigenheimversicherung gelten für das gesamte Heim.

Eine Risikolebensversicherung sichert das finanzielle Risiko der Angehörigen im Todesfall ab. Sie kann auch für beide Partner abgeschlossen werden. Unfallversicherungen sind für die gesamte Familie sinnvoll. Achtung: In alten Verträgen haben Angehörige oft nur eingeschränkten Schutz!

... Paare mit älteren Kindern
Stehen die Kinder schon auf eigenen Beinen, gilt es wieder ausschließlich an sich selbst zu denken: Ungebrochen wichtig ist dabei die Haftpflichtversicherung, aber auch – bei entsprechender Ausstattung – die Versicherung der eigenen vier Wände in Form von Haushalts- und Eigenheimversicherung. Noch immer sinnvoll: Die private Unfallversicherung.

... Senioren
Im Ruhestand sind keine neuen Versicherungen notwendig – im Gegenteil: Meist kann sogar das eine oder andere gekündigt oder reduziert werden. Zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine speziell wegen der Kinder abgeschlossene Risikolebensversicherung. Vielleicht kann die Prämie zur Haushalts- oder Eigenheimversicherung wegen Umzugs in eine kleinere Wohnung reduziert werden. Absolutes „Muss“ ist nach wie vor die Haftpflichtversicherung.

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