VKI-Klage: Mediengruppe Österreich

Aufdrängen und abkassieren

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KONSUMENT 2/2017 veröffentlicht: 26.01.2017

Inhalt

Wegen des Vorwurfs angeblich erfundener Interviews mit Spielern der österreichischen Fußballnationalmannschaft musste sich die Mediengruppe Österreich bereits vor Gericht verantworten. Nun hat auch der Umgang des Verlags mit Abonnenten ein juristisches Nachspiel.

Aus gratis wurde kostenpflichtig

Abonnenten der Zeitung Österreich erhielten im vergangenen Jahr plötzlich zusätzlich Farbmagazine geliefert. Einen Monat lang waren die Beilagen gratis, dann wurden die Abonnenten in einem erneuten Schreiben darüber informiert, dass für zwei Magazine künftig vier Euro im Monat mehr zu bezahlen seien. Wolle man das Angebot nicht annehmen, müssten die Magazine per Fax, E-Mail oder Telefon abbestellt werden. Gemäß Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist die Aufforderung zur Zahlung von Produkten, die ein Konsument nicht bestellt hat, zu unterlassen. Der VKI hat vor dem Handelsgericht Wien Klage gegen die Mediengruppe Österreich eingereicht.

Lesen Sie hier über das Urteil: Abo: VKI-Erfolg gegen "Österreich" 7/2018

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Kommentare

  • Nicht angeforderter Katalog!
    von dietlind am 10.02.2017 um 22:04
    Von Conrad erhielt ich einen Katalog per Post (wahrscheinlich weil ich eine Conrad Karte habe) und wurde zusätzlich aufgefordert € 5,- für den Katalog zu überweisen!
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