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Wohnraumfinanzierung

Bazar am Bankschalter

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Fixe oder variable Zinsen

Gegenüber den Konditionen der Bank Austria mit 6,25 Prozent oder der Creditanstalt mit 6,375 Prozent auf zehn Jahre würde man mit einem Bauspardarlehen wohl besser fahren. Und Bawag/PSK punkteten zwar mit einem günstigen Fixzinsangebot auf drei Jahre, bildeten aber beim Angebot mit variablem Zinssatz das Schlusslicht. Bei der Entscheidung „fixe oder variable Zinsen“ müsste man hellsehen können: Fixe Zinssätze sind bei steigendem Zinsniveau vorteilhafter, variable bei fallendem.
Nicht berücksichtigt haben wir Fremdwährungskredite, die oft als „billiges Geld“ angepriesen werden. Was häufig nicht dazugesagt wird: Diese Kredite sind Währungsspekulationen und für die Finanzierung des Eigenheims keineswegs empfehlenswert (siehe Kasten: „Böses Erwachen mit Fremdwährungskrediten“).

S-Bausparkasse derzeit am günstigsten

Das derzeit günstigste Bauspardarlehen bietet die S-Bausparkasse. Die Gesamtkosten für ein Darlehen im Wert von 825.618 Schilling/60.000 Euro auf 20 Jahre betragen 1,328.116,64 Schilling/96.518 Euro. Dies entspricht einem Gesamtzinssatz von 5,4 Prozent jährlich. Bei der zweitplatzierten ABV bezahlt man für denselben Betrag bereits 30.878 Schilling/2244 Euro mehr. Am teuersten schneidet die Raiffeisen Bausparkasse (plus 92.332 Schilling/6710 Euro) ab. Aber: Raiffeisen garantiert einen Fixzinssatz für das Bauspardarlehen von 5,25 Prozent bis 2006. Steigen die Zinsen wieder an, kann dies natürlich einen Vorteil bringen. Beim derzeitigen niedrigen Zinsniveau ist dieser Fixzinssatz eindeutig ein Nachteil.