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Wohnraumfinanzierung

Bazar am Bankschalter

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Zinssatzanpassung

Bei der Beurteilung eines Bausparangebots ist auf zwei Zinssätze zu achten. Die Zwischenfinanzierung, wenn keine Eigenmittel oder kein zuteilungsreifer Bausparvertrag vorhanden sind, wird zu einem Fixzinssatz abgerechnet. Erst nach der Zuteilung (Wartezeit bis zu zwei Jahre) beginnt das eigentliche Bauspardarlehen zu laufen. Die Anpassung des nunmehr variablen Zinssatzes erfolgt in regelmäßigen Abständen auf Basis bestimmter Kapitalmarkt-Leitwerte (zB EURIBOR und/oder Sekundärmarktrendite) nach oben oder nach unten. Einige Anbieter (LBA, ABV, Raiffeisen) locken mit günstigen Zinssätzen für die (kurzfristigen) Zwischendarlehen. Dafür sind die Zinsen für das Bauspardarlehen (mit der wesentlich längeren Laufzeit) umso höher.

Zinssatzrundungen

Worauf noch zu achten ist: Während die ABV den Zinssatz halbjährlich neu festsetzt, tun dies andere Mitbewerber nur einmal im Jahr. Ziemlich „großzügig“ finden wir die Rundungsregeln bei der S-Bausparkasse. Der Zinssatz wird gleich um einen halben Prozentpunkt(!) auf- oder abgerundet. Dies kann bei höheren Beträgen ganz schön zu Buche schlagen. Vorbildlich hingegen die LBA: Sie passt den Zinssatz jeweils auf 1/10 Prozentpunkt an.