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Akupunktur

Den Schmerz ausstechen

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Konsument 9/2005 veröffentlicht: 19.08.2005

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Weitere Nebenwirkungen

Eine Akupunkturbehandlung macht mitunter müde. Es können Blutungen und Nadelschmerzen auftreten und es kann zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen. Die Einstichstellen können sich infizieren. Bei kreislaufschwachen und psychisch labilen Menschen kann während der Nadelung ein Kollaps oder eine Ohnmacht eintreten, deshalb empfiehlt sich eine Behandlung im Liegen.

Gemäß den Ergebnissen großer, gut angelegter Studien sind derartige Zwischenfälle selten. Bei der Elektroakupunktur kann es zu Kreislaufkomplikationen wie Blutdruckabfall und Ohnmacht kommen. Bei zu hoher Stromstärke können Herzrhythmusstörungen auftreten. Bei Dauernadelung an der Ohrmuschel besteht die Gefahr, dass eine lokale Infektion den Ohrmuschelknorpel schädigt. Mangelhaft desinfizierte Nadeln können Infektionskrankheiten wie Hepatitis oder Aids übertragen. Diese Gefahr ist durch die hier zu Lande verwendeten Einmalnadeln aber nicht gegeben.

Gefahr durch abgebrochene Nadeln

Akupunkturnadeln können abbrechen und müssen dann unter Umständen chirurgisch entfernt werden. Vergessene Akupunkturnadeln können zu Verletzungen führen. Es sind verschiedene Verletzungen dokumentiert: Stiche in das Herz und den Herzbeutel, Verletzungen von Harnblase, Augen, Rückenmark, von Nervenleitungen und Gefäßen sowie der Gebärmutter bei Schwangeren. Es sind auch einige Todesfälle bekannt geworden.

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