Amalgam-Verbot

Für Kinder und Schwangere

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KONSUMENT 8/2018 veröffentlicht: 26.07.2018

Inhalt

Die EU verabschiedet neue Regelungen im Umgang mit Quecksilber. Die silberene Zahnfüllung beim Zahnarzt hat damit ausgedient- zumindest bei Jugendlichen, Schwangeren und stillendenden Frauen.

Am 1. Juli trat die EU-Quecksilberverordnung in Kraft, die u.a. ein Verwendungsverbot von Dentalamalgam bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 15. Lebensjahr beinhaltet. Das Verbot gilt auch bei Schwangeren und stillenden Müttern bis zum 1. Lebensjahr des Kindes (Nachweis durch Mutter-Kind-Pass). Laut Zahnärztekammer werden künftig Glasionomerzemente als vertragliche Füllungsmaterialien verwendet.

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Kommentare

  • Amalgam
    von shopgirl am 04.10.2018 um 13:48
    Zum Leserbrief von Dr Beinl, Konsument 10/2018:
    Ob eine Füllung besser oder schlechter ist (Amalgam oder Kunststoff) kommt auch auf die Verträglichkeit der Stoffe für den Patienten an. Und ich glaube auch nicht, dass viele Leute eine irrationale Angst gegen Amalgam haben. Die Leute sind unsicher, weil sie keine Experten sind. Sie müssen sich auf die Auskünfte ihres Zahnarztes verlassen. Und die sind meist spärlich, man wird meist mit einer Gegenfrage konfrontiert, was für eine Füllung man haben will. Ich frage mich nur, warum die Zahnärzte bisher nie, von sich aus, ausgetestet haben, ob der Patient zB auf Silber oder andere dentale Werkstoffe allergisch ist, bevor große Füllungen gemacht wurden. So etwas geht den Zahnarzt wieder nichts an, das muss der Patient selbst wissen und selbst den richtigen Arzt finden, der einen Allergietest macht. Vielleicht war das das Ausgangsproblem. Alle Zahnärzte sollten Ganzheitsmediziner sein.
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