KONSUMENT.AT - Brillenversicherung - Neue Brille: Wer zahlt was?

Brillenversicherung

Kasko für die Augengläser

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Konsument 10/2004 veröffentlicht: 16.09.2004

Inhalt

Neue Brille: Wer zahlt was?

„Auf Rezept“ gibt es normalerweise nur alle zwei Jahre einen neuen Sehbehelf. Für manche Spezialbrillen ist vorher die Bewilligung der Kasse einzuholen. Reservebrillen, beispielsweise fürs Autofahren, muss man selbst anschaffen.

Gebietskrankenkassen mit Selbstbehalt

Die Wiener Gebietskrankenkasse (andere gesetzliche Krankenversicherungen haben ähnliche Regelungen) zahlt maximal 345 Euro dazu. Der oder die Versicherte muss einen Selbstbehalt von 10 Prozent tragen, mindestens jedoch 23 Euro, weiters bei teuren Brillen den Restbetrag, der 345 Euro übersteigt. Sollte die Brille weniger als 23 Euro kosten, ist sie gänzlich selbst zu bezahlen. Trifokalbrillen zahlt die Wiener Krankenkasse jetzt gar nicht mehr.

Auch bei privaten Zusatzkrankenversicherungen sind mitunter Brillenkosten inkludiert, meist anteilsmäßig bis zu einem fixen Höchstbetrag. - Für Bildschirmbrillen, die ausschließlich für die Arbeit am Computer benötigt werden, hat der Arbeitgeber aufzukommen.

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