Christbaumkauf

Ökologische Faktoren

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KONSUMENT 12/2017 veröffentlicht: 23.11.2017

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Rund 2,5 Millionen Bäume müssen jährlich dran glauben, um in Österreichs Wohnzimmern für ein paar Tage so etwas wie Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern kann auch Auswirkungen auf die Gesundheit von allergischen oder immunschwachen Personen und auf Kinder haben.

 

Plastikbäume und lebende Pflanzen keine Alternative

Sie könnten auf im Baum steckende Pflanzenschutzmittel mit Atembeschwerden oder Hautausschlägen reagieren. Was kann man tun, um die Gefahren so gering wie möglich zu halten? Plastikbäume sind voller Schadstoffe und haben eine schlechtere Ökobilanz als natürliche Bäume; bei lebenden Bäumen stellt sich die Frage der Nachnutzung – beide fallen also als Alternative weg. Somit landet man doch wieder beim herkömmlichen Christbaum aus den Christbaumkulturen.

Bio-Christbaum aus der Region kaufen

Die weitaus beliebteste Art ist die Nordmannstanne, die häufig aus dem Ausland kommt. Eine in Bezug auf Aussehen und Haltbarkeit ebenbürtige Konkurrentin ist die heimische Weißtanne. Kaufen Sie auf jeden Fall einen Baum aus der Region, um die Transportwege kurz zu halten – achten Sie auf die Christbaumschleifen der Bundesländer ( www.weihnachtsbaum.at ). Aber auch heimische Bäume werden mit Dünger und Pflanzenschutzmitteln behandelt. Die beste Wahl wären daher Bio-Christbäume. Sie werden oft von Bio-Bauern im Nebenerwerb gezüchtet. Leider gibt es kein flächendeckendes Angebot. Eine Liste von Verkaufsstellen finden Sie unter www.umweltberatung.at – für Wien, Nieder- und Oberösterreich.

 

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