KONSUMENT.AT - Corona-Impfstoff: Comirnaty von BioNtech/Pfizer - Allergische Schocks: selten

Corona-Impfstoff: Comirnaty von BioNtech/Pfizer

So lief die Zulassung

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KONSUMENT 3/2021 veröffentlicht: 25.01.2021, aktualisiert: 17.03.2021

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Allergische Schocks

Nach Beginn der Impfung in der Bevölkerung wurden in sehr seltenen Fällen auch allergische Schocks beobachtet, die jedoch gut behandelt werden konnten. Geimpfte Personen sollten deshalb nach der Impfung 15 Minuten unter Beobachtung bleiben. Die Impfzentren und Arztpraxen halten Notfallmedikamente bereit, um allergische Reaktionen rasch behandeln zu können. Diese schweren Reaktionen gehen möglicherweise auf eine Allergie gegen den Stoff Polyethylenglykol (PEG) zurück. Diese Substanz sorgt dafür, dass sich Wasser und Fette vermischen. PEG steckt auch in vielen anderen Arzneimitteln und Kosmetika. Außer dem eigentlichen Wirkstoff (mRNA, siehe „Impfen gegen Corona“) sind im Impfstoff unter anderem Wasser, Zucker, verschiedene Salze und Fette enthalten. Der Impfstoff ist frei von Wirkverstärkern, Konservierungsstoffen, Aluminium- und Quecksilberverbindungen.

Zweite Impfdosis

Bei bekannter Unverträglichkeit auf einen Bestandteil des Impfstoffs darf keine Impfung erfolgen. Tritt eine schwere Unverträglichkeit nach der ersten Dosis auf, sollte auf die zweite Dosis verzichtet werden. Bei anderen Allergien (z.B. Heuschnupfen) rechnen die Zulassungsbehörden aufgrund vorliegender Daten nicht mit dem vermehrten Auftreten von unerwünschten Wirkungen. Keine Hinweise gab es darauf, dass durch die Impfung ein erhöhtes Risiko für Autoimmunerkrankungen, entzündliche Erkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems bestünde. Anfangs wurde empfohlen, die zweite Impfdosis im Abstand von drei Wochen zur ersten Dosis zu verabreichen. Die deutsche Impfkommission hat ihre Empfehlung inzwischen dahingehend geändert, dass der Abstand bis zu sechs Wochen betragen kann. 

Todesfälle

Während der Zulassungsstudie starben zwei Teilnehmende aus der Impfgruppe und vier aus der Placebo-Gruppe, davon keiner an COVID-19. Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung gab es nicht. In Norwegen und Deutschland wurde von Todesfällen berichtet, die kurz nach der Impfung auftraten. Ob die Impfung die Ursache war, ist noch nicht vollständig geklärt. Alle Betroffenen hatten schwere Begleiterkrankungen. Die norwegischen Geimpften waren sehr alt und äußerst gebrechlich. Bei ihnen halten es die Behörden für möglich, dass die Impfreaktionen zum Tod geführt haben.

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