KONSUMENT.AT - Gesichtscremen - Die wichtigsten Antifaltenwirkstoffe

Gesichtscremen

Der ewige Kampf gegen Falten

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 14.01.2004

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Die wichtigsten Antifaltenwirkstoffe

Neben pflegenden Cremen gibt es spezielle Antifaltenwirkstoffe. Der älteste ist das Vitamin A. In letzter Zeit haben sich aber auch die Vitamine C und E in der Anti-Aging-Kosmetik einen Namen gemacht. Besonders beliebt sind auch Fruchtsäuren zum Glätten des Hautbildes.

Vitamin A
Ursprünglich wurde Vitamin-A-Säure beim Hautarzt als starkes Peeling verwendet. Wesentlich milder und nebenwirkungsärmer ist Retinol, ein chemisches Abwandlungsprodukt der starken Säure. Retinol bewirkt eine Abschuppung der verhornten Zellen, verbessert die Zellerneuerung und sorgt für eine verstärkte Feuchtigkeitszufuhr. Außerdem stellt Vitamin A einen optimalen Schutz vor freien Radikalen dar.

Vitamin C
Vitamin C ist ebenfalls ein Radikalenfänger mit antioxidativer Wirkung. Zusätzlich stimuliert Vitamin C den Bindegewebsstoffwechsel und fördert die Bildung von neuen Kollagenfasern. Dadurch wird die Haut gleichsam gestrafft. Vitamin C ist außerdem sehr gut wasserlöslich und kann daher in fettfreien Lösungen angeboten werden. Oft wird Vitamin C Liquid nur tröpfchenweise auf die Falten, zum Beispiel um  Augen und Mund, aufgetragen.

Fruchtsäuren
Fruchtsäuren sind schon seit Kleopatra bekannt. Das viel zitierte Milchbad ist nichts anderes als ein Bad in Fruchtsäuren, denn Milch enthält natürliche Fruchtsäuren (Zitronensäure) und nach dem Sauerwerden Milchsäure, die heute auch in Cremen und Feuchtigkeitspräparaten eingesetzt wird. Diese Fruchtsäuren, auch alpha-Hydroxyacids (AHAs) genannt, bewirken ein leichtes chemisches Peeling der Haut. Gleichzeitig wird die Bildung neuer Zellen beschleunigt. Die verhornte Zellschicht wird daher dünner, und die Haut wirkt glatter und straffer. Um eine gute Wirkung zu erzielen, sollte die Fruchtsäurekonzentration der Creme mindestens drei Prozent betragen. Wer Fruchtsäurecremen das erste Mal aufträgt, wird ein leichtes Brennen und Kribbeln spüren. In den nächsten Tagen wird die Haut auch leicht abschuppen. Damit hier keine zu starke Reaktion zu erwarten ist, sollte die Creme anfangs nur einmal täglich aufgetragen werden. Erst nach etwa 14 Tagen kann sie dann morgens und abends verwendet werden.

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