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Blähungen

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 23.09.2002

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Der Darm, das „kleine Gehirn“

Der Darm ist mit einem verzweigten Nervennetz versorgt, das gelegentlich das „kleine Gehirn“ genannt wird, weil es ganz selbstständig funktioniert und den Takt der Darmbewegungen vorgibt, andererseits aber auch mit dem Großhirn in intensivem Informationsaustausch steht. Das erklärt, warum emotionaler Stress und das, was in unserem Umfeld geschieht, buchstäblich Darmkrämpfe auslösen kann. Immer wieder auftretende Blähungen können ein Zeichen sein, dass der Betroffene Schwierigkeiten damit hat, belastende Situationen zu meistern. Aber Blähungen entstehen auch, wenn die Darmbewegungen gestört sind. Für die Passage durch den weiblichen Körper benötigt die Nahrung mehr Zeit als beim Mann, auch die wechselnden Hormonspiegel beim Regelzyklus und in der Schwangerschaft beeinflussen die Darmbewegungen. Kein Wunder, dass Frauen sechsmal häufiger an Blähungen leiden und dass die „Pille“ das Problem verschärfen kann.

Vorbeugung

Welche Nahrungsmittel Probleme verursachen, kann man am besten selbst ermitteln. Wirken Speisen wie Zwiebeln, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, frisches Brot, Steinobst oder kohlensäurehältige Getränke blähend, kann man sie meiden. Treten schmerzhafte Blähungen zwischen den Mahlzeiten auf, beruhigt ein Bissen den Bauch meistens rasch wieder. Wer hastig isst, schluckt viel Luft mit: Regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen, ohne Hektik zu essen und die Bissen gut durchzukauen erleichtert die Verdauungsarbeit.

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