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Gesund leben

Blähungen

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Konsument 10/2002 veröffentlicht: 23.09.2002

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Hausmittel

Gegen Blähungen können eine sanfte Bauchmassage, eine Wärmeflasche oder feuchtwarme Wickel, ein warmes Bad oder warme Tees helfen. Letztere werden zwischen den Mahlzeiten getrunken. Für den Aufguss eignen sich insbesondere Kümmel, Fenchel oder Anis. Die Gase sollten nicht zurückgehalten werden, Winde – in Abwesenheit anderer – schaffen Erleichterung. Hilfreich ist auch, den Stuhlgang nicht zu unterdrücken und sich eine entspannte „Sitzung“ einmal am Tag anzugewöhnen. Zwei Liter Wasser täglich trinken und regelmäßige Bewegung halten den Darm in Schwung.

Behandlung

Meist ist eine Behandlung mit Medikamenten nicht notwendig. Überdies wird der Nutzen von so genannten Entschäumungsmitteln und verdauungsfördernden Mitteln angezweifelt: Sie helfen nicht besser als Scheinmittel. Wenn die Beschwerden immer nach Aufregungen oder Konfliktsituationen auftreten, ist es sinnvoll, in einem Kurs ein Entspannungstraining (wie etwa Muskelentspannung nach Jacobson) zu erlernen und regelmäßig durchzuführen. Im Yoga gibt es Übungen, um Nervosität – auch des Darms – abzubauen. Biofeedback, Massagen und Akupressur, von erfahrenen Therapeuten durchgeführt, können die Spannungen im Darm lösen.

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