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Gesund leben: Fußpilz

Fußpilz

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Verbreitung

Für die Verbreitung sorgen ausgerechnet jene Einrichtungen, die den Fußpilz bekämpfen sollten: Fußdesinfektionsduschen und -becken in Badeanlage, Fitness-Center, Sauna und Thermalbad. Es wird den Noch-Gesunden zum Verhängnis, dass sie – ebenso wie die Infizierten – ihre Füße kurz unter die Fußdusche halten oder durchs Desinfektionsbecken waten. Verpilzte verlieren bei jedem Schritt etwa 50 Hautschuppen, jede ist infektiös. Um sie unschädlich zu machen, müssten die Desinfektionsmittel mindestens fünf Minuten einwirken. Doch das ist nicht ratsam, denn die in Desinfektionsmitteln enthaltenen Aldehyde wirken stark allergieauslösend.

Desinfektionssprays nutzlos

Es gibt keinen einzigen Nachweis, dass Desinfektionssprays tatsächlich wirken.

Besonders widerstandsfähig sind die Sporen des Pilzes: Sie überstehen Hitze und Kälte, finden sich überall, wo Infizierte einmal barfuß gegangen sind, und können monatelang ausharren: auf dem Wohnzimmerboden, im Spannteppich des Hotelzimmers, auf der Holzbank der Sauna, auf dem Sprungbrett und in der Umkleidekabine im Schwimmbad. Soldaten, Bergleute und vor allem Sportler wie Marathonläufer, Fußballspieler, Skiläufer leiden besonders an „Tinea pedis“ oder „Athletenfuß“: Sie alle stecken stundenlang in schwitzigem Schuhwerk.

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