Granderwasser

Das Wasserrätsel bleibt ungelöst

Seite 2 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 12/2003 veröffentlicht: 13.11.2003

Inhalt

Keine wissenschaftliche Anerkennung

Doch die Sache hat einen Schönheitsfehler: Die wissenschaftliche Anerkennung bleibt der Grander-Technologie versagt. Auch nach der hoffnungsvollen Diplomarbeit an der TU Graz (Autor Klaus Faißner), die in einer Versuchsreihe nachweisen wollte, dass die Oberflächenspannung von belebtem Wasser geringer sei als die von normalem Wasser. Damit ließe sich der um bis zu zwei Drittel niedrigere Waschmittelverbrauch durch den Einsatz von Granderwaser erklären.

Studie mit peinlichem Fehler

„Es gibt einen Beweis!“ Der Jubel in der ORF-Sendung „Modern Times Spezial“ vom 21. August 2003 war bereits zum Zeitpunkt seiner Ausstrahlung überholt. Denn da war schon eine Gegenstudie in Umlauf gebracht worden, die von zwei Forschern des Max-Planck-Instituts in Potsdam angestrengt worden war. Sie wiesen der Grazer Studie einen Fehler in der Versuchsanordnung nach. Die niedrigere Oberflächenspannung sei vermutlich darauf zurückzuführen, dass das Wasser durch einen Gartenschlauch geleitet wurde: Die aus dem Kunststoff austretenden Weichmacher könnten dafür verantwortlich sein.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
3 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Grander Wasser - Bewerbung durch den Kneipp Bund
    von huchri am 10.05.2011 um 16:43
    In der Ausgabe 5/11 "KNEIPP bewegt" (offizielle Kneippzeitung )wird auf Seite 45 Grander Wasser beworben und zwar unter dem Titel GESUNDES LEBEN BEGINNT MIT LEBENDIGEM WASSER. Mit beigefügtem Kupon oder per e- mail Adresse : office@kneippbund.at kann man 4 Flaschen Granderwasser zum Kneipp Vorteilspreis um 44,90 statt 48,40 zuzüglich 4 Eu Versandkosten bestellen.Ich bin erstaunt , dass ein Verein , der den Anschein hat unter dem Deckmantel KNEIPP seriös zu sein ,den Verkauf von Wasser zu Wucherpreisen unterstützt. Mit freundlichen Grüßen Christine Huemer
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo