KONSUMENT.AT - Haar- und Bartschneider - Haar- und Bartschneider

Haar- und Bartschneider

Jeder Millimeter zählt

Seite 3 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 12/2002 veröffentlicht: 18.11.2002

Inhalt

Schneidleistung und Handhabung ausschlaggebend

Die Trennung in Haar- und Bartspezialisten wird auch durch das Testergebnis infrage gestellt. Wir haben zwar jedes Gerät nur in seiner bestimmungsgemäßen Funktion bewertet. Rein interessehalber haben wir aber auch – außer Konkurrenz – die jeweils andere Funktion erprobt. Und siehe da: Das beste Haarschneide-Ergebnis haben – Bartschneider erzielt. Während die Spezialisten über ein „Durchschnittlich“ nicht hinauskamen, überzeugten gleich drei Bartschneider ausgerechnet beim Haareschneiden (beim Bartschneiden weniger): die Modelle von Remington, Panasonic und Braun. Ausschlaggebend waren die guten Schneidleistungen, aber auch die generell unkomplizierte Handhabung. Beim Bartschneiden wiederum konnte nur das Modell von Philips ein „gutes“ Ergebnis erzielen. Die Haarschneider erwiesen sich für diesen Zweck durchwegs als ungeeignet.

Kabellose Bedienbarkeit wichtig

Ein wichtiger Aspekt ist die kabellose Bedienbarkeit. Dank Akku ist man an keine Steckdose gebunden. Nicht immer kann man allerdings mit der Akkuleistung zufrieden sein. Bei Betriebsdauer und Ladezeit gibt es zum Teil gravierende Unterschiede. Großes Minus bei allen Akkus ist die Umweltproblematik: Fast alle Hersteller setzen auf die erprobte, aber umweltbelastende Nickel-Cadmium-Technologie, nur Braun verwendet einen Nickel-Metallhydrid-Akku. Alle Akkus sind fix eingebaut – das bedeutet: Ist der Akku defekt, wandert das ganze Gerät in den (Sonder-)Müll.