KONSUMENT.AT - Haarfarben - Haarstruktur beachten

Haarfarben

Grau raus - Farbe rein

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 8/2009 veröffentlicht: 22.07.2009

Inhalt

Geht es nach den Farbskalen auf den ­Packungen und der Aufschrift „perfekte Grauabdeckung“, sollten Haarfarben jedes Haar – egal ob weiß oder nicht – gleich­mäßig färben. In der Praxis hängt das Farbergebnis auch wesentlich von der Haarstruktur ab. Auf geschädigtem Haar fällt der Farbton oft ­anders aus als auf gesundem.

Jedes 2. Produkt farbgenau

Fast jedes zweite der hierzulande erhält­lichen Produkte im Test traf den ausgelobten Farbton gut. Am farbgenauesten war das preisgünstige Londacolor Mokka von ­Londa (3,79 Euro pro 100 ml).

Grauabdeckung nicht perfekt

Die Grauabdeckung ist ein Kapitel für sich: Erhalten graue Strähnen durch das Färben nicht exakt denselben Ton wie noch pigmentiertes Haar, muss das nicht stören. Viele empfinden nicht einheitlich gefärbtes Haar als natürlicher. Andererseits wird mit „perfekter“ Grauabdeckung ­geworben. Ausgenommen Schwarzkopf ­coloriste 10 Minuten Mittelbraun deckten alle anderen Farben Grau gut ab.

Lichtbeständigkeit als Problem

Nach vier bis sechs Wochen heißt es nachfärben, weil dann das Haar am Ansatz in seiner natürlichen Farbe deutlich sichtbar nachgewachsen ist. Bis dahin sollte in etwa auch eine Färbung halten. Doch Haarwäschen bringen Farbpigmente zum Schwinden und Aufenthalte in der Sonne bleichen das Haar. Im Test kristallisierte sich vor allem die Lichtbeständigkeit bei vielen Mitteln als Schwachstelle heraus.

Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
13 Stimmen
Weiterlesen