KONSUMENT.AT - Hängetrauma - Unverzüglich in horizontale Lage bringen

Hängetrauma

Neue Erkenntnisse

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KONSUMENT 3/2020 veröffentlicht: 27.02.2020

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Der Klettergurt rettet Bergsteigern, Fensterputzern oder Hangarbeitern oft das Leben. Doch wer nach einem Sturz länger im Seil hängt, kann ein sogenanntes Hängetrauma erleiden. Die Betroffenen werden bewusstlos oder sterben sogar.

In einer Studie zeigte das Forschungszentrum Eurac Research in Bozen (Italien), dass das Hängetrauma durch einen neurokardiogenen Mechanismus entsteht. Dabei kommt es aufgrund einer Fehlregulation des autonomen Nervensystems plötzlich zu einer Verlangsamung der Herzfrequenz und Weitstellung der Blutgefäße, was zu einem Abfall des Blutdrucks führt.

Unverzüglich in horizontale Lage bringen

Durch das Hängen im Gurt und die vertikale Lage des Körpers wird das Gehirn unzureichend durchblutet. Ins Seil gestürzte Personen sollten daher unverzüglich in die horizontale Lage gebracht werden, auch wenn sie noch bei vollem Bewusstsein sind.

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