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Hormone für Männer

Zum Jungsein verdammt

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Konsument 2/2000 veröffentlicht: 01.02.2000

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Nicht alle Männer betroffen

Im Gegensatz zur Frau kommt es beim gesunden Mann nicht zu einer plötzlichen Hormonumstellung, sondern vom fünften Lebensjahrzent an zu einer langsamen Veränderung, welche als PANDAM (zunehmendes teilweises Androgenmangelsyndrom) bezeichnet wird. Allerdings sinken höchstens bei jedem vierten Mann die männlichen Hormone unter den normalen Wert ab, und die meisten leiden gar nicht an Beschwerden. Bei starkem Hormonmangel nimmt die Knochendichte ab, Muskelmasse und -kraft gehen zurück, der Körper setzt um den Bauch Fett an, Schlafstörungen treten ein, Lust am Sex und eventuell auch die Potenz gehen verloren, Hitzewallungen kommen vor, die Stimmung färbt sich depressiv ein. Doch nicht immer ist Hormonmangel die Ursache der Probleme. Bei der überwiegenden Mehrheit der alternden Männer ist die körpereigene Hormonproduktion nur gering eingeschränkt. Führt man nun einem solchen Mann Hormone zu, stellt der Körper auf Grund der Selbstregulation die körpereigene Hormonproduktion ein. Bei längerer Behandlungsdauer kommt es zu einer nicht mehr rückgängig zu machenden Verminderung des Hodengewebes. Der Mann, der ewig potenter Adonis bleiben will, verliert seine Männlichkeit! Überdies werden durch die zugeführten Hormone im Gewebe bestimmte Wachstumsfaktoren aktiviert. Das kann zur Folge haben, dass eine bestehende Prostatavergrößerung sich verschlechtert. Noch bedenklicher ist allerdings, dass sich das Risiko einer Krebserkrankung erhöht: Da mit dem Alter die Zahl der krebsig veränderten Zellen zunimmt, können durch Hormongaben schlafende Krebszellen aktiviert werden. Schon heute ist das Prostatakarzinom die häufigste Krebserkrankung des Mannes.

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