KONSUMENT.AT - Impfungen - In Österreich empfohlene Impfungen

Impfungen

Riskanter Irrglaube

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Konsument 10/2001 veröffentlicht: 01.10.2001

Inhalt

In Österreich empfohlene Impfungen

Krankheit

Verlauf

Gefahr

Diphtherie

5–20% tödlich

Einschleppen aus Osteuropa möglich

Tetanus (Wundstarrkrampf)

20–30% tödlich

Wundinfektion jederzeit möglich

Keuchhusten (Perussis)

Gefahr für Babys: Atemstillstand

Infektion jederzeit möglich

Hämophilus influenzae B

Gefahr für Kleinkinder: 1 von 420 Lebensgefahr

Infektion jederzeit möglich

Kinderlähmung (Polio)

Lebensgefahr, Dauerbehinderung

neuerliches Einschleppen möglich

Hepatitis B

1 von 10 chronisch, 1 von 100 tödlich

Infektion über Blutweg möglich

Diese Impfungen gibt es in verschiedenen Kombinationen B

Masern

1 von 1000–2000: Gehirnhautentzündung/Tod

Infektion jederzeit möglich

Mumps

1 von 10: Gehirnhautentzündung; Sterilität möglich

Infektion jederzeit möglich

Röteln

bei Schwangeren: Kind von Behinderung bedroht

Infektion jederzeit möglich

Die Impfstoffe gegen Masern/Mumps/Röteln werden kombiniert, Röteln für Mädchen auch extra gegeben.
Um auch als Erwachsener geschützt zu sein, ist es nötig, die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung alle zehn Jahre aufzufrischen.

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